Die größte Kryptowährung der Welt steht aktuell spürbar unter Druck und entfernt sich weiter von ihren Höchstständen aus dem Januar. Während Gold neue Rekorde feiert, kann Bitcoin seine Rolle als sicherer Hafen derzeit nicht ausspielen. Belastet von institutionellen Verkäufen und operativen Problemen im Mining-Sektor, richten sich die Blicke der Anleger nun nervös auf technische Schlüsselmarken und die anstehende Sitzung der US-Notenbank.

Institutionelle Anleger ziehen Kapital ab

Der Haupttreiber für die aktuelle Schwäche liegt im Verhalten der US-Investoren. Der sogenannte Coinbase Premium Index ist ins Negative gedreht, was signalisiert, dass Bitcoin auf der US-Plattform Coinbase Pro günstiger gehandelt wird als auf Binance – ein klares Indiz für Verkaufsdruck während der amerikanischen Handelszeiten.

Untermauert wird diese Entwicklung durch massive Abflüsse aus den Spot-ETFs. In der vergangenen Woche zogen Anleger netto über 1,3 Milliarden US-Dollar ab, was den stärksten wöchentlichen Rückfluss seit November 2025 markiert. Nachdem die ETFs lange Zeit als Kurstreiber fungierten, sorgen sie nun kurzfristig für erhöhte Volatilität und belasten die Marktstimmung.

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Eissturm bremst das Netzwerk

Neben den Finanzströmen kämpft das Bitcoin-Netzwerk auch mit physischen Herausforderungen. Ein schwerer Eissturm in Texas zwang große Mining-Unternehmen wie Marathon Digital und Foundry dazu, ihren Betrieb herunterzufahren, um das lokale Stromnetz zu stabilisieren. In der Folge brach die globale Hashrate – die Rechenleistung des Netzwerks – am 26. Januar spürbar ein. Dies drückt auf die ohnehin angespannte Profitabilität der Miner, da sinkende Kurse auf operative Einschränkungen treffen.

Charttechnik und Fed-Sitzung im Fokus

Aus technischer Sicht befindet sich der Kurs, der aktuell bei rund 87.852 USD notiert, in einer kritischen Konsolidierungsphase. Analysten warnen vor einer "Bearish Flag"-Formation. Sollte die Unterstützungszone zwischen 84.000 und 86.000 USD, wo auch der 100-Wochen-Durchschnitt verläuft, nicht halten, droht ein weiterer Rücksetzer in Richtung 80.000 USD. Auf der Oberseite bildet der Bereich um 90.000 bis 91.400 USD einen massiven Widerstand.

Zusätzliche Unsicherheit bringt die makroökonomische Lage. Vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank (Fed) am Mittwoch halten sich viele Marktteilnehmer zurück. Da eine Zinsänderung als unwahrscheinlich gilt, liegt der Fokus auf möglichen Signalen für die künftige Geldpolitik.

Trotz der kurzfristigen Risiken gibt es auch positive Signale für die langfristige Adaption: BlackRock plant mit dem iShares Bitcoin Premium Income ETF ein neues Anlageprodukt zur Renditegenerierung, und Unternehmen wie die europäische Capital B stocken ihre Bestände weiter auf. Die kurzfristige Richtungsentscheidung hängt jedoch davon ab, ob die Marke von 84.000 USD in den kommenden Tagen verteidigt werden kann.

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