Bitcoin: Misstöne erklingen?
Der Bitcoin steht seit Tagen an einer Weggabelung. Nach einem Wochenverlust von rund 7 Prozent pendelt die Kryptowährung um die 89.600-Dollar-Marke und zeigt wenig Dynamik. Während On-Chain-Daten auf nachlassende Gewinnmitnahmen hindeuten, bleibt die Nervosität im Markt spürbar – zumal sich Bitcoin anders verhält als klassische Krisenwährungen wie Gold.
Gewinnmitnahmen prägen das Bild
Ein Blick auf die Blockchain-Daten offenbart: Anleger nehmen zunehmend Gewinne mit. Die Net Realized Profit/Loss-Metrik zeigt erstmals wieder rote Zahlen, was bedeutet, dass ein Teil der Investoren Bitcoin mit Verlust verkauft. Noch aussagekräftiger ist der Trend beim adjusted Spent Output Profit Ratio (aSOPR), der seit Monaten fällt. Immer mehr Transaktionen finden nahe der Gewinnschwelle statt – ein typisches Muster für späte Zyklusphasen, in denen sich der Markt konsolidiert.
Trotz dieser Vorsichtssignale bleibt die Netzwerkaktivität hoch. Die Hashrate zeigt sich stabil, das Transaktionsvolumen bewegt sich auf gewohnt hohem Niveau. Die technische Infrastruktur funktioniert reibungslos.
GameStop und institutionelle Weichenstellungen
Abseits der Kursentwicklung sorgt GameStop für Aufsehen: Der Videospiel-Einzelhändler hat seine gesamten Bitcoin-Bestände zu Coinbase Prime transferiert. Beobachter werten dies als mögliches Vorbereiten eines Verkaufs – und damit als weiteres Zeichen dafür, dass Unternehmens-Treasuries in volatilen Marktphasen unter Druck geraten.
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Gleichzeitig ändert sich der institutionelle Ton. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos dominierten 2026 nicht mehr Spekulationsthemen, sondern Fragen zu Regulierung, Tokenisierung und der Integration von Krypto-Infrastruktur ins Finanzsystem. Coinbase hat parallel dazu ein Beratungsgremium eingerichtet, das sich mit Quantencomputer-Risiken für Blockchain-Netzwerke befassen soll.
Regulierung im Fokus
In den USA arbeitet der Senat weiter an einem Gesetz zur Struktur des Kryptomarktes. Streitpunkt: Eine mögliche Ausnahme für Software-Entwickler von Finanzlizenzen, die nach Ansicht von Kritikern die Bekämpfung illegaler Finanzströme erschweren könnte. Die Diskussion zeigt, dass der regulatorische Rahmen zwar klarer wird, aber noch nicht abgeschlossen ist.
Für Bitcoin bleibt die aktuelle Phase eine Bewährungsprobe. Die Konsolidierung könnte der Marktbereinigung dienen – oder der Vorbote einer längeren Schwächephase sein. Der Crypto Fear and Greed Index hatte zuletzt "extreme Angst" angezeigt. Solange sich die Stimmung nicht dreht und Bitcoin nicht wieder an Dynamik gewinnt, dürfte die 90.000-Dollar-Marke als Widerstand wirken.
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