Bitcoin hat die erste Handelswoche 2026 mit einem deutlichen Lebenszeichen begonnen. Nach der 30-prozentigen Korrektur vom Oktober-Rekordhoch bei rund 126.000 Dollar stabilisiert sich die Kryptowährung nun um die Marke von 92.000 Dollar. Der Grund: Institutionelle Anleger kehren zurück – und das in großem Stil.

ETF-Zuflüsse treiben Erholung

Die US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichnen zum Jahresauftakt massive Mittelzuflüsse. Allein BlackRocks IBIT zog innerhalb eines Tages rund 287 Millionen Dollar an, insgesamt flossen über alle Anbieter hinweg zuletzt etwa 470 Millionen Dollar in die Produkte. Das verwaltete Vermögen der ETFs überschreitet mittlerweile 113 Milliarden Dollar.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Bitcoin?

Diese Zahlen belegen: Wall Street nutzt die jüngste Schwächephase als Einstiegsgelegenheit. Die Nachfrage institutioneller Investoren scheint von der Volatilität der vergangenen Wochen weitgehend unbeeindruckt.

Texas kauft Bitcoin für strategische Reserve

Eine bemerkenswerte Entwicklung kommt aus dem öffentlichen Sektor: Der US-Bundesstaat Texas hat etwa 5 Millionen Dollar in Bitcoin für seine strategische Reserve investiert. Damit vollzieht eine staatliche Ebene den Schritt, den bislang vor allem Unternehmen wie MicroStrategy oder Tesla gewagt haben.

Der Kauf unterstreicht die wachsende Akzeptanz von Bitcoin als Wertspeicher – selbst bei traditionell konservativen Institutionen. Texas positioniert sich damit als Vorreiter einer möglichen breiteren staatlichen Adaption in den USA.

Netzwerk auf Rekordniveau

Während der Kurs schwankte, blieb das Bitcoin-Netzwerk robust: Die Hashrate – ein Maß für die Rechenleistung und damit die Sicherheit des Netzwerks – erreichte neue Allzeithochs. Industrielle Miner investieren weiter in Hardware, offenbar in Erwartung steigender Kurse.

Parallel zeigen On-Chain-Daten, dass langfristige Halter (Wallets mit Bitcoin-Beständen über 155 Tage) wieder akkumulieren. Dieses Verhalten gilt als typisch für Bodenbildungsphasen nach Korrekturen.

Vorsichtiger Optimismus

Trotz des Kursanstiegs bleibt die Stimmung verhalten. Der Fear & Greed Index notiert bei 26 – also im Bereich "Angst". Historisch betrachtet sind Rallys, die in solchen Phasen beginnen, oft nachhaltiger als jene, die von Euphorie getrieben werden.

Technisch muss Bitcoin nun die 95.000-Dollar-Marke überwinden, um den Weg Richtung 100.000 Dollar freizumachen. Die Zone um 90.000 Dollar hat sich als stabiler Unterstützungsbereich erwiesen. Ein Unterschreiten würde das positive Bild wieder eintrüben. Mit der Kombination aus ETF-Zuflüssen, staatlicher Adoption und einem robusten Netzwerk ist die Ausgangslage für das erste Quartal 2026 jedoch deutlich besser als die Stimmung vermuten lässt.

Bitcoin: Kaufen oder verkaufen?! Neue Bitcoin-Analyse vom 06. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Bitcoin-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Bitcoin-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 06. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Bitcoin: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...