Bitcoin handelt am 28. Januar 2026 bei rund 89.000 US-Dollar und hat sich damit von den Jahrestiefs um 87.700 Dollar erholt. Nach dem Abverkauf im vierten Quartal 2025 zeigt sich laut einem aktuellen Bericht von Coinbase Institutional und Glassnode ein struktureller Wandel: Die Kryptowährung hat überschüssige Hebelwirkung abgebaut und könnte in eine stabilere Marktphase eintreten.

Strukturwandel im Derivatemarkt

Eine bemerkenswerte Verschiebung hat sich bei Bitcoin-Derivaten vollzogen. Erstmals übersteigt das Open Interest bei Bitcoin-Optionen jenes der Perpetual Futures. Investoren zahlen zunehmend für Absicherungen nach unten, statt aggressiv auf steigende Kurse zu setzen. Die Perpetual-Funding-Raten sind seit Oktober 2025 rückläufig – ein Zeichen dafür, dass spekulative Exzesse aus dem Markt gewichen sind.

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Parallel dazu schwächelt die Netzwerkaktivität. Die täglichen Einnahmen des Bitcoin-Netzwerks fielen innerhalb von 30 Tagen um 15 Prozent, aktive Adressen gingen um 6 Prozent zurück. Gleichzeitig stieg das aktive Angebot um 7 Prozent, was darauf hindeutet, dass mehr Bitcoin-Besitzer ihre Positionen umschichten.

Mining-Industrie unter Druck

Die Hash-Rate von Bitcoin verzeichnet den längsten anhaltenden Rückgang seit Frühjahr 2024. Die durchschnittliche Netzwerkschwierigkeit sank über 30 Tage um 2 Prozent, die Hash-Rate selbst um 6 Prozent gegenüber dem Höchststand Mitte November 2025.

Verantwortlich dafür ist nicht nur die saisonale Winterdrosselung – Mining-Unternehmen wie Riot erzielten 6,2 Millionen Dollar an Stromgutschriften, ein Plus von 113 Prozent gegenüber November. Der Hauptgrund liegt in der verschlechterten Wirtschaftlichkeit: Die explodierende Nachfrage nach Rechenleistung für KI-Rechenzentren drängt Bitcoin-Miner in die Defensive. Bitfarms-CEO Ben Gagnon brachte es auf den Punkt: "HPC schafft deutlich mehr Wert pro Energieeinheit als Bitcoin-Mining."

Clarity Act sorgt für Unsicherheit

Regulatorisch steht die Krypto-Industrie vor einer Weichenstellung. Das umfassende Clarity Act, das klare Marktstrukturen schaffen soll, stößt im Kongress auf Widerstand. Der Senatsausschuss für Landwirtschaft verschob die geplante Anhörung von Montag auf Donnerstag.

Die Erfolgsaussichten des Gesetzes sind drastisch gesunken. Nachdem Coinbase-CEO Brian Armstrong den aktuellen Entwurf als "nicht umsetzbar" bezeichnete und seine Unterstützung zurückzog, fielen die Polymarket-Wetten für eine Verabschiedung von 80 Prozent Anfang Januar auf etwa 50 Prozent. Armstrong warnte vor Bestimmungen, die Verbrauchern schaden und den Wettbewerb ersticken könnten.

Bitwise-CIO Matt Hougan sieht ohne das Gesetz die Branche anfällig für zukünftige Administrationen. Seine Einschätzung: Die Industrie muss innerhalb von drei Jahren bei Stablecoins und Tokenisierung Massenadoption erreichen, um regulatorisch Fakten zu schaffen.

Gold zieht davon

Während Bitcoin seitwärts tendiert, schießt Gold auf neue Rekorde jenseits von 5.200 Dollar je Unze. Das Bitcoin-zu-Silber-Verhältnis ist auf Niveaus gefallen, die zuletzt nahe dem Zyklustief von BTC 2022 zu sehen waren. Die traditionellen Edelmetalle ziehen derzeit deutlich mehr Kapital an als digitale Assets.

Analysten erwarten, dass Bitcoin kurzfristig zwischen 85.000 und 94.500 Dollar eingepreist bleibt. Ein entscheidender Bruch unter 84.500 Dollar könnte laut Swissblock-Analysten eine tiefere Korrektur bis 74.000 Dollar öffnen. Aus makroökonomischer Sicht bleibt Bitcoin stark von globalen Liquiditätsbedingungen abhängig. Der von Coinbase erstellte Global M2 Money Supply Index zeigt eine historische Vorlaufzeit von etwa 110 Tagen – und deutet für das laufende Quartal auf Unterstützung hin.

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