Bionxt Solutions Aktie: Vielversprechende Partnerschaft
BioNxt Solutions hat am Sonntag Ergebnisse einer vorklinischen Studie vorgelegt, die auf eine deutlich verbesserte Wirkstoffaufnahme ihrer sublingualen Cladribin-Formulierung hindeuten. Die Daten könnten den Weg für klinische Studien am Menschen ebnen – und damit für eine Alternative zu einem Milliarden-Dollar-Produkt im Multiple-Sklerose-Markt.
Was die Studie zeigt
Zwischen November und Dezember 2025 testete BioNxt seine orale Auflösungsfolie (ODF) mit 10 mg Cladribin gegen die herkömmliche Tablette – beide mit einer Dosis von 5 mg pro Tier. Als Modell dienten erwachsene Schweine, deren Stoffwechsel dem des Menschen ähnelt.
Die sublinguale Gabe über die Mundschleimhaut soll laut den vorläufigen Ergebnissen zu einer höheren Bioverfügbarkeit führen als die klassische orale Einnahme. Blutproben wurden über 24 Stunden genommen, um Spitzenkonzentration, Gesamtexposition und Verweildauer zu messen.
CEO Hugh Rogers zeigte sich zufrieden: „Die Ergebnisse bestärken uns darin, dass die sublinguale Verabreichung die Effizienz der Cladribin-Gabe wesentlich verbessern kann."
Marktpotenzial und Patentschutz
Das Referenzprodukt Mavenclad® von Merck erzielt weltweit einen Jahresumsatz von über einer Milliarde US-Dollar. Der globale Multiple-Sklerose-Markt soll bis 2033 auf über 41 Milliarden US-Dollar wachsen – rund 2,3 Millionen Menschen leben mit der Erkrankung.
BioNxts Ansatz zielt darauf ab, durch bessere Aufnahme niedrigere Dosen bei gleicher Wirksamkeit zu ermöglichen. Das könnte die Verträglichkeit erhöhen und Nebenwirkungen reduzieren.
Das Unternehmen hat sich Patentschutz für die Formulierung gesichert, weitere nationale Patente stehen kurz vor der Erteilung. Diese Position dürfte für spätere Lizenzverhandlungen relevant werden.
Nächste Schritte
BioNxt arbeitet derzeit an der vollständigen Auswertung der Daten. Detaillierte pharmakokinetische Berechnungen sollen in Kürze folgen und die Dosierung für die geplante Bioäquivalenzstudie am Menschen festlegen. Das Unternehmen sieht zudem Potenzial für den Einsatz von Cladribin bei weiteren neurodegenerativen Erkrankungen wie Myasthenia gravis.
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