BHP meldet leichten Rückgang der Eisenerzproduktion durch Wettereinflüsse, während die Kupferförderung deutlich zulegt. Wie wirkt sich das auf die Aktie aus?

Der globale Bergbaukonzern BHP Group hat seine Produktionszahlen für das dritte Quartal vorgelegt. Beim wichtigen Eisenerz gab es einen leichten Dämpfer, während die Kupferproduktion zulegen konnte. Was steckt dahinter?

Produktionsdelle beim Eisenerz

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Die Eisenerzproduktion aus den westaustralischen Betrieben ging im per Ende März abgeschlossenen Quartal leicht zurück. Mit 67,8 Millionen Tonnen lag der Wert knapp unter den 68,1 Millionen Tonnen des Vorjahreszeitraums. Kein Grund zur Panik, denn dieser Wert entsprach ziemlich genau den Erwartungen der Analysten.

Verantwortlich für den kleinen Rückgang waren vor allem Wetterkapriolen. Die tropischen Wirbelstürme Zelia im Februar und Sean im Januar sorgten für Störungen. Zeitweise musste sogar der weltgrößte Eisenerz-Exporthafen Port Hedland den Betrieb einstellen. Ein herber Schlag ins Kontor, kurzfristig betrachtet.

Trotz dieser Widrigkeiten konnte BHP über die ersten neun Monate des Geschäftsjahres eine Rekordproduktion in der Pilbara-Region erzielen. Hier zahlten sich der abgeschlossene Hochlauf des South-Flank-Projekts und eine generell höhere Abbauaktivität aus. Das zeigt: Die Basis stimmt trotz temporärer Störungen.

Kupfer glänzt, Kosten im Blick

Deutlich besser lief es bei einem anderen wichtigen Metall: Kupfer. Hier stieg die Produktion im Berichtsquartal um satte 10 Prozent auf 513.200 Tonnen. Getrieben wurde dies vor allem durch eine starke operative Leistung der Escondida-Mine in Chile, wo die Mengen um 20 Prozent zulegten. Für das Geschäftsjahr 2025 rechnet man bei der chilenischen Kupferproduktion nun mit einem Wert im oberen Bereich der bisherigen Prognosespanne. Das dürfte Anleger freuen.

Und die Kosten? BHP erwartet, die Kostenziele für das Geschäftsjahr 2025 in fast allen Bereichen zu erreichen. Eine Ausnahme bildet jedoch das Kohle-Joint-Venture BMA. Hier dürften ungünstige Wetterbedingungen und geologische Probleme in der Broadmeadow-Mine die Kosten nach oben treiben.

Chef warnt vor Handelskrieg

Konzernchef Mike Henry richtete den Blick auch auf das globale Umfeld. Ein eskalierender Handelskrieg könnte die Weltwirtschaft erheblich belasten, so seine Einschätzung. Die Anpassungsfähigkeit Chinas und der globalen Handelsströme werde entscheidend sein. Kein Wunder, dass BHP dieses Thema genau beobachtet – schließlich ist China ein Hauptabnehmer für Eisenerz.

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