Produktionseinschränkungen in Nordkarolina beeinträchtigen die Herstellung von Infusionslösungen, führen zu Umsatzeinbußen und verstärken die Aktienkursvolatilität


Baxter International musste im November 2024 erhebliche Produktionsstörungen in seiner nordkarolinischen Produktionsstätte für Infusionslösungen hinnehmen, nachdem Hurrikan Helene die Region getroffen hatte. Die betroffene Anlage, die für etwa 60% der US-Versorgung mit intravenösen Flüssigkeiten verantwortlich ist, verzeichnete Verzögerungen insbesondere bei der Herstellung von 1-Liter-Infusionsbeuteln. Diese Unterbrechung zwang das Unternehmen, seine bereinigte Gewinnprognose für 2024 auf eine Spanne von 2,90 bis 2,94 US-Dollar pro Aktie nach unten zu korrigieren.

Die Aktie schloss am Freitag bei 31,08 Euro, was einem Rückgang von 21,52% im Jahresvergleich entspricht. Besonders auffällig ist der deutliche Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 39,97 Euro, das Anfang April 2024 erreicht wurde – aktuell notiert der Kurs mehr als 22% unter diesem Niveau. Trotz der aktuellen Herausforderungen konnte das Papier seit Jahresbeginn ein Plus von fast 9% verzeichnen.

Für das vierte Quartal 2024 prognostizierte Baxter einen Umsatzrückgang von 200 Millionen US-Dollar und eine Belastung des bereinigten Gewinns von 15 bis 20 Cent je Aktie. Diese Entwicklungen sind Teil einer Reihe von Herausforderungen, mit denen sich das Unternehmen in jüngster Zeit auseinandersetzen musste.

Finanzstrategie und Analystenbewertungen

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Anfang März 2025 präsentierte Baxters Finanzvorstand Joel Grade die Finanzstrategie des Unternehmens auf der 46. Jahreskonferenz für institutionelle Investoren von Raymond James & Associates. Diese Veranstaltung bot Einblicke in die aktuelle Positionierung des Unternehmens sowie in die Pläne zur Überwindung der jüngsten operativen Schwierigkeiten.

Trotz der produktionsbedingten Rückschläge bewerten Analysten die Aktie im Durchschnitt mit "Kaufen" und setzen das 12-Monats-Kursziel bei 38,56 US-Dollar an. Dies würde gegenüber dem aktuellen Kursniveau ein Aufwärtspotenzial von etwa 14,25% bedeuten. Die positive Einschätzung stützt sich hauptsächlich auf das umfangreiche Produktportfolio und die strategische Positionierung von Baxter im Gesundheitssektor.

Die erhöhte Volatilität des Titels, die mit annualisierten 33,13% über 30 Tage berechnet wird, spiegelt die Unsicherheit der Anleger bezüglich der mittelfristigen Auswirkungen der Produktionsprobleme und des Tempos der Erholung wider. Dennoch deuten die proaktiven Maßnahmen und die grundsätzlich positive Analystenbewertung auf eine langfristig widerstandsfähige Entwicklungsperspektive hin.

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