Gold steuert auf neue Höhen zu – und Barrick Gold steht in der ersten Reihe. Getrieben von geopolitischen Spannungen in Venezuela und Zinshoffnungen in den USA suchen Anleger Schutz in Sachwerten. Doch für den Minen-Giganten ist der hohe Goldpreis nur die halbe Miete: Eine strategische Weichenstellung sorgt dafür, dass der Konzern aktuell doppelt profitiert.

Die geopolitischen Treiber

Auslöser für das erneute Interesse am Sektor ist ein Mix aus Angst und Hoffnung. Die eskalierende Situation zwischen den USA und Venezuela treibt institutionelles Kapital in den "sicheren Hafen" Gold. Der Preis für die Feinunze kletterte im frühen Handel auf ein Einwochenhoch von rund 4.465 US-Dollar.

Flankiert wird diese Flucht in Sachwerte von der makroökonomischen Seite: Marktteilnehmer spekulieren zunehmend auf Zinssenkungen der US-Notenbank Federal Reserve im laufenden Jahr 2026. Sollten die Zinsen fallen, verlieren festverzinsliche Anlagen an Attraktivität, was dem zinslosen Gold traditionell Auftrieb verleiht.

Mehr als nur Gold

Doch Anleger honorieren bei Barrick nicht nur den steigenden Goldpreis, der weit über den sogenannten "All-in Sustaining Costs" (AISC) liegt und damit die Gewinnmargen massiv ausweitet. Das Unternehmen profitiert zunehmend von seiner "Kupfer-Brücken"-Strategie.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Barrick?

Da auch Kupfer aktuell stark nachgefragt wird, erweisen sich Barricks Investitionen in Projekte wie Reko Diq und Lumwana als cleverer Schachzug. Diese Diversifizierung verringert die Abhängigkeit von der reinen Goldpreisvolatilität und etabliert Kupfer als zweiten Wachstumsmotor neben dem Kerngeschäft.

Trendbestätigung am Markt

Die Kombination aus externen Preistreibern und interner Strategie spiegelt sich im Chart wider. Die Aktie markierte heute bei 39,34 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch und bestätigt damit den langfristigen Aufwärtstrend eindrucksvoll. Auf Sicht von zwölf Monaten steht ein Plus von über 160 Prozent zu Buche – eine Performance, die den breiten Minen-Index deutlich hinter sich lässt.

Blick auf die Zahlen

Der Fokus richtet sich nun auf die US-Wirtschaftsdaten, die im weiteren Wochenverlauf erwartet werden und den Zinskurs der Fed bestätigen könnten. Konkret wird es für Barrick-Aktionäre im Februar: Bei der nächsten Gewinnvorlage wird sich entscheiden, ob die sprudelnden Einnahmen primär in Dividenden, Aktienrückkäufe oder die Beschleunigung der Kupfer-Expansion fließen.

Anzeige

Barrick-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Barrick-Analyse vom 6. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Barrick-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Barrick-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 6. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Barrick: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...