Barrick Gold Aktie: Knackt sie die 50?
Barrick Gold steht unmittelbar vor der Veröffentlichung seiner Jahreszahlen – und die Erwartungen könnten kaum höher sein. Der Goldproduzent hat den 5. Februar 2026 als Termin für die Zahlen zum Gesamtjahr und vierten Quartal 2025 festgelegt. Nach einer beeindruckenden Kursrally von rund 200 Prozent innerhalb eines Jahres steht die Aktie nahe ihrem 52-Wochen-Hoch. Die zentrale Frage: Können die operativen Ergebnisse die gestiegenen Erwartungen rechtfertigen?
Analystenchor wird lauter
Die jüngste Welle von Kurszielerhöhungen spricht eine klare Sprache. Jefferies hob das Kursziel von 46 auf 55 US-Dollar und kürte Barrick zum „Top Pick" unter den großen Goldproduzenten. BNP Paribas Exane vollzog eine deutliche Kehrtwende: Upgrade von Neutral auf Outperform, Kursziel herauf von 34,50 auf 50 US-Dollar. UBS, Bank of America und National Bankshares folgten mit ähnlich optimistischen Einschätzungen.
Der Konsens unter 22 Analysten liegt bei „Kaufen" – sieben sehen die Aktie als „Strong Buy", weitere sieben als „Buy". Nur ein einziger Analyst hält an einem „Hold" fest.
Die Zahlen müssen liefern
Die Markterwartungen sind ambitioniert. Für das vierte Quartal 2025 rechnen Analysten mit einem Gewinn je Aktie von 0,89 US-Dollar – ein Plus von 94 Prozent im Jahresvergleich. Der Umsatz soll auf 5,15 Milliarden US-Dollar klettern, was einer Steigerung von 41,4 Prozent entspricht. Für 2026 wird ein weiterer Gewinnsprung um knapp 50 Prozent auf 3,39 US-Dollar je Aktie prognostiziert.
Doch die operativen Herausforderungen sind nicht zu übersehen:
- Die All-in Sustaining Costs (AISC) stiegen im dritten Quartal auf 1.538 US-Dollar je Unze
- Die Goldproduktion fiel um 12 Prozent auf 829.000 Unzen
- Die Mine Loulo-Gounkoto in Mali bleibt suspendiert
Solide Basis trotz Kostendrucks
Barrick verfügt über eine robuste Bilanz mit einem Verschuldungsgrad von nur 0,14 und einer komfortablen Liquidität (Current Ratio: 2,94). Im dritten Quartal 2025 erwirtschaftete das Unternehmen einen operativen Cashflow von 2,4 Milliarden US-Dollar – ein Anstieg von 82 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Die Nettoverschuldung wurde nach einer Schuldentilgung von 500 Millionen US-Dollar auf nahezu null gesenkt.
Die Dividende wurde auf 0,175 US-Dollar pro Quartal erhöht (jährlich 0,70 US-Dollar), was einer Rendite von etwa 1,5 Prozent entspricht. Zudem läuft ein Aktienrückkaufprogramm über eine Milliarde US-Dollar.
Mit dem Goldpreis oberhalb von 4.400 US-Dollar je Unze und dem Forward-KGV von rund 14,5 für 2026 preist der Markt weiteres Gewinnwachstum ein. Am 5. Februar wird sich zeigen, ob die Realität mit den Hoffnungen Schritt hält – insbesondere beim Kostenmanagement und der Produktionsstabilisierung.
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