Barrick Aktie: Eine Erfolgsserie
Die Barrick Gold Aktie befindet sich aktuell in einem spannenden Marktumfeld. Während kurzfristige geopolitische Entspannungssignale für Volatilität sorgen, sorgt eine neue Analyse für Aufsehen an der Wall Street: Goldman Sachs hat seine Prognose massiv nach oben korrigiert und stellt fundamentale Weichen für die Zukunft. Anleger müssen nun abwägen, ob die aktuelle Kursdelle lediglich eine Korrektur oder den Startschuss für den nächsten Aufwärtszyklus darstellt.
Goldman Sachs sieht 5.400 Dollar
Das dominierende Thema für Barrick Gold und den gesamten Sektor ist die aktualisierte Prognose des US-Bankenriesen. In einer am Donnerstag veröffentlichten Notiz haben die Analysten von Goldman Sachs ihr Preisziel für Gold zum Jahresende 2026 auf 5.400 US-Dollar pro Unze angehoben – eine deutliche Steigerung gegenüber der bisherigen Schätzung von 4.900 Dollar.
Diese aggressive Aufwärtsrevision begründen die Experten mit zwei strukturellen Treibern:
* Absicherung des Privatsektors: Anhaltende Käufe durch Privatanleger, die sich gegen globale politische Risiken absichern wollen.
* Zentralbanken: Eine fortgesetzte Diversifizierung der Reserven durch Zentralbanken in Schwellenländern. Goldman Sachs rechnet hier mit durchschnittlichen Käufen von 60 Tonnen.
Für einen Großproduzenten wie Barrick würde ein solches Preisumfeld eine massive Ausweitung der Free-Cashflow-Margen bedeuten, da die Förderkosten weitgehend stabil gehalten werden.
Der "Grönland-Effekt" belastet kurzfristig
Trotz der langfristigen Euphorie stehen die Kurse aktuell unter dem Einfluss des Tagesgeschehens. Der Goldpreis korrigierte am heutigen Donnerstag deutlich und fiel von Rekordhochs um 4.887 Dollar auf etwa 4.790 Dollar zurück. Marktbeobachter sprechen hierbei vom "Grönland-Effekt": Die Deeskalation der Spannungen rund um Grönland hat die unmittelbare Risikoaversion im Markt gesenkt.
Zusätzlich stärkte ein festerer US-Dollar den Gegenwind für Rohstoffe. Da die geopolitische Angst nachlässt, nehmen Händler Gewinne bei sicheren Häfen mit. Diese Korrekturbewegung ging auch an der Barrick-Aktie nicht spurlos vorbei, da deren Bewertung direkt mit dem Spotpreis des Edelmetalls korreliert. Dennoch notiert das Papier aktuell bei 42,23 Euro und hält sich damit in Schlagdistanz zum kürzlich markierten 52-Wochen-Hoch.
Spagat zwischen Chart und Fundamentaldaten
Anleger erleben derzeit eine klare Divergenz. Während das kurzfristige Handelsbild von der Reaktion auf die Grönland-Nachrichten und Gewinnmitnahmen geprägt ist, hat sich der fundamentale Ausblick durch den Goldman-Bericht verbessert. Die Analyse deutet darauf hin, dass die Preistreiber für Gold – und damit für Barrick – struktureller Natur sind und über temporäre geopolitische Spitzen hinausgehen.
Unternehmensseitig sorgt zudem die Ernennung von Helen Cai zur neuen Finanzchefin (CFO) für personelle Stabilität in dieser entscheidenden Marktphase. Barrick bleibt damit im Zentrum eines Tauziehens zwischen kurzfristiger geopolitischer Erleichterung und langfristigen Inflationsängsten. Entscheidend wird nun sein, ob sich der Goldpreis im Bereich von 4.790 Dollar stabilisieren kann, um den Weg in Richtung des neuen Goldman-Kurses von 5.400 Dollar einzuschlagen.
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