Aventis Energy Aktie: Warten auf Bohrstart
Aventis Energy startet mit Nervosität ins neue Börsenjahr. Der Fokus liegt weniger auf dem aktuellen Kurs als auf einem klaren Ereignis: dem Beginn des Bohrprogramms im Corvo-Uranprojekt. Die Verzögerung eines offiziellen „Startschusses“ sorgt für Unsicherheit – und hält die Aktie in einer angespannten Seitwärtsphase.
Aktuelle Marktlage und Technik
Die Aktie notiert aktuell bei 0,13 Euro und hat sich in den vergangenen 30 Tagen spürbar abgeschwächt (rund -17 %). Damit liegt der Titel deutlich unter dem 52‑Wochen-Hoch von 0,42 Euro und nahe am jüngsten Tief, was den anhaltenden Druck am Markt widerspiegelt.
Charttechnisch steht vor allem eine Marke im Mittelpunkt: Die Unterstützung um 0,14 Euro. Im ursprünglichen Bild galt dieser Bereich als kurzfristig entscheidend. Ein nachhaltiger Rutsch darunter könnte aus technischer Sicht weitere Verkäufe nach sich ziehen, zumal der Kurs auch klar unter den Durchschnittswerten der letzten 50 und 100 Tage liegt. Gleichzeitig signalisiert ein RSI von über 70 eine überkaufte bzw. überdehnte Situation auf kurzfristiger Basis, was die nervöse Gemengelage unterstreicht.
Der Markt wirkt insgesamt abwartend. Es gibt weder dynamische Käufe noch panikartige Verkäufe – eher ein Abtasten, wie sich die Nachrichtenlage rund um Corvo konkret entwickelt.
Corvo-Uranprojekt im Mittelpunkt
Fundamental dreht sich bei Aventis Energy derzeit fast alles um das Corvo-Uranprojekt. Ende November 2025 hatte das Unternehmen bestätigt, dass die nötigen Explorationsgenehmigungen vorliegen und ein Diamantbohrprogramm im Januar 2026 starten soll.
Im Fokus der Investoren stehen vor allem drei Punkte:
- Offizielle Bohrstart-Meldung: Erwartet wird eine klare Bestätigung, dass das geplante Bohrprogramm über 3.000 Meter tatsächlich begonnen hat.
- Geophysikalische Auswertung: Die Ergebnisse der Bodenschwere-Messungen, die Ende November angelaufen sind, sollen mit bestehenden elektromagnetischen Daten kombiniert werden, um die Ziele weiter zu schärfen.
- Erstes Bohren seit Jahrzehnten: Die anstehende Kampagne wäre die erste Bohrung auf dem Gebiet seit über 40 Jahren. Im Visier stehen priorisierte Zonen wie das Manhattan Showing, wo frühere Grabproben Urangehalte von bis zu 8,10 % U3O8 geliefert haben.
Diese Punkte sind die zentralen Kurstreiber: Bestätigt sich das Explorationspotenzial durch Bohrergebnisse, könnte sich die Wahrnehmung der Aktie deutlich verändern. Bleibt der Nachrichtenfluss dagegen aus oder verzögert sich der Start, dürfte der Druck auf den Kurs anhalten.
Ausblick: Volatilität bis zur Klarheit
Die technische und fundamentale Lage ist eng miteinander verknüpft. Solange Aventis Energy in den ersten Januartagen keine klare „Kick-off“-Mitteilung zum Bohrbeginn veröffentlicht, bleibt die Unsicherheit hoch. Genau dieser Mangel an konkreten Signalen erklärt die momentane Nervosität am Markt.
Kurzfristig entscheidet sich viel daran, ob und wann das Unternehmen eine formale Bestätigung zur Mobilisierung der Bohrgeräte und zum tatsächlichen Start der Arbeiten auf Corvo liefert. Eine solche Meldung in den kommenden Tagen könnte einerseits die technische Abwärtstendenz bremsen und andererseits den Fokus wieder stärker auf das Explorationspotenzial lenken. Bis dahin bleibt Aventis Energy ein Wert mit hohem Nachrichten- und Schwankungsrisiko – und mit einem klar definierten nächsten Meilenstein im Januar-Bohrprogramm.
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