Aventis Energy Aktie: Startschuss für Bohrprogramm
Aventis Energy steht vor einem entscheidenden Schritt in seiner Unternehmensgeschichte. Nach über vier Jahrzehnten Stillstand bereitet der kanadische Explorer das erste Bohrprogramm auf dem Corvo-Uranprojekt vor. Die geophysikalischen Vorarbeiten sind abgeschlossen, nun rücken die Maschinen früher als geplant an, um das Potenzial im Boden zu überprüfen.
Vorbereitungen abgeschlossen
Das Unternehmen meldete bereits Mitte Januar den erfolgreichen Abschluss einer umfassenden Schwerkraftmessung. Auf einem Raster von 50 mal 200 Metern wurden über 5.000 Messpunkte erfasst, um geologische Anomalien zu identifizieren. Solche Dichteanomalien deuten oft auf hydrothermale Systeme hin, die wiederum eng mit Uranmineralisierungen verknüpft sind.
Das Ergebnis dieser Untersuchung gibt nun grünes Licht für die nächste Phase: Die Explorationsteams werden bereits Anfang Februar mobilisiert – und damit früher als ursprünglich im Zeitplan vorgesehen.
Historische Chance beim "Manhattan Showing"
Das kommende Winterprogramm ist das erste seiner Art auf dem Corvo-Projekt seit 40 Jahren. Ein zentraler Fokus liegt dabei auf dem sogenannten "Manhattan Showing". Dieser Bereich gilt als hochprioritäres Ziel, da historische Oberflächenproben hier beachtliche Urandioxid-Gehalte (U₃O₈) von bis zu 8,10 Prozent aufwiesen. Trotz dieser vielversprechenden Indikatoren wurde an dieser spezifischen Stelle bisher nie gebohrt.
Die Eckdaten des geplanten Programms im Überblick:
- Umfang: Etwa 2.500 bis 3.000 Meter Bohrtiefe.
- Bohrlöcher: Geplant sind 8 bis 10 Bohrungen.
- Tiefe: Die Ziele liegen vergleichsweise flach, meist weniger als 200 bis 300 Meter unter der Oberfläche.
- Finanzierung: Das Programm ist vollständig durch Aventis finanziert.
Strategische Lage
Das Projekt befindet sich im Athabasca Basin, einer der weltweit ergiebigsten Uranregionen. Geografisch liegt Corvo in prominenter Nachbarschaft: etwa 60 Kilometer östlich der McArthur-River-Mine von Cameco und 45 Kilometer nordöstlich der Gemini-Zone von Atha Energy.
An der Börse wird die Entwicklung aufmerksam verfolgt. Die Aktie notiert aktuell bei 0,14 Euro und konnte auf Wochensicht um gut 4 Prozent zulegen, wenngleich sie noch deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch handelt.
Konkreter Zeitplan
Für Investoren wird das Frühjahr 2026 entscheidend. Mit der Bestätigung der Mobilisierung im Februar und der Extraktion erster Bohrkerne, die für März oder April erwartet werden, stehen konkrete Ereignisse an. Erst die Laborergebnisse dieser Bohrungen werden zeigen, ob sich die historischen Oberflächenfunde auch in der Tiefe bestätigen lassen.
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