Der Telekom-Riese AT&T steht an einem kritischen Wendepunkt. Während das Unternehmen mit Rekordtempo sein 5G-Netz ausbaut und solide Cashflows generiert, kämpft die Aktie mit schwachem Kursmomentum. Die entscheidende Frage: Können die milliardenschweren Investitionen in Netzinfrastruktur den Abwärtstrend durchbrechen?

Rekord-Ausbau des 5G-Netzes

AT&T hat das von EchoStar erworbene Mittelfrequenz-Spektrum in Rekordzeit integriert und damit die 5G-Download-Geschwindigkeiten landesweit deutlich gesteigert. Die beschleunigte Einführung erreicht über 5.300 Städte in 48 Bundesstaaten und verbessert die drahtlose sowie Festnetz-Performance für Millionen Kunden. Dieser strategische Schub stärkt die Netzqualität und 5G-Kapazität – entscheidend im harten Telekom-Wettbewerb.

Parallel sicherte sich das Unternehmen die Finanzierung für die ambitionierten Netzausbau-Pläne: Ein revolvierender Kredit über 12 Milliarden Dollar und ein Terminkredit über 17,5 Milliarden Dollar stellen flexibles Kapital für die laufende 5G- und Glasfaser-Expansion bereit, ohne die operative Liquidität zu gefährden.

Q3-Zahlen: Stabil trotz Herausforderungen

Am 22. Oktober präsentierte AT&T Quartalszahlen, die gemischte Signale sendeten. Der Umsatz erreichte 30,71 Milliarden Dollar und verfehlte knapp die Erwartungen von 30,85 Milliarden Dollar. Im Jahresvergleich bedeutet dies dennoch ein Plus von 1,7 Prozent. Der Gewinn pro Aktie lag bei 0,54 Dollar und traf damit die Analystenschätzungen genau.

Die finanzielle Gesundheit bleibt stabil: Die Nettomarge bei 17,87 Prozent, die Eigenkapitalrendite bei 12,72 Prozent. Das bereinigte EBITDA kletterte auf fast 12 Milliarden Dollar – ein Wachstum von 2,4 Prozent bei einer soliden Marge von 38,6 Prozent.

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Cashflow-Maschine läuft weiter

Der Free Cash Flow entwickelt sich zur Stärke des Konzerns. Im dritten Quartal 2025 belief er sich auf 4,9 Milliarden Dollar – eine Verbesserung gegenüber 4,6 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal. Das Management bekräftigte die Prognose für 2025 im unteren bis mittleren Bereich von 16 Milliarden Dollar. Diese robuste Cash-Generation stützt das Kapitalrückführungsprogramm und macht es krisensicher.

  • Aktionäre erhielten im Q3 2025 insgesamt 3,5 Milliarden Dollar zurück – 2,0 Milliarden als Dividenden und 1,5 Milliarden für Aktienrückkäufe
  • Das Unternehmen bekräftigte Rückkäufe von 4 Milliarden Dollar für 2025
  • Die jährliche Dividende liegt bei 1,11 Dollar pro Aktie – über 20 Milliarden Dollar Ausschüttungen bis 2027 geplant
  • Zusätzlich sind Aktienrückkäufe von etwa 20 Milliarden Dollar im gleichen Zeitraum vorgesehen

Bewertung signalisiert Wendepunkt

Die Marktbewertung von 184,25 Milliarden Dollar und ein KGV von 8,44 deuten auf Unterbewertung hin. Doch die technischen Signale bleiben schwächlich: Die 50-Tage-Linie bei 26,02 Dollar liegt unter der 200-Tage-Linie bei 27,42 Dollar. Das 12-Monats-Tief markiert 21,38 Dollar, das Hoch 29,79 Dollar.

Am Freitag eröffnete die Aktie bei 25,99 Dollar. Institutionelle Investoren halten 57,10 Prozent der Anteile. Analysten sehen AT&T derzeit als "Moderate Buy" mit einem durchschnittlichen Kursziel von 30,64 Dollar – was erhebliches Aufwärtspotential bedeuten würde.

Doch bleibt die Frage: Reicht das fundamentale Potential aus, um den technischen Abwärtstrend zu durchbrechen?

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