Associated British Foods Aktie: Unter Druck
Die Aktie von Associated British Foods (ABF) kämpft mit einer doppelten Belastung. Nach einer Gewinnwarnung für das laufende Geschäftsjahr steht nun auch die geplante Übernahme von Hovis unter verschärfter regulatorischer Prüfung. Anleger fragen sich, wie der britische Konglomerat aus Lebensmitteln und Einzelhandel die Wende schaffen will.
Die Gründe für den Kursrutsch
Der Auslöser für die jüngste Schwächephase war eine ungeplante Handelsmitteilung vom 8. Januar. Das Unternehmen korrigierte seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr nach unten und rechnet nun mit einem Ergebnis unter dem Vorjahresniveau. Hauptgrund sind enttäuschende Verkäufe bei der Einzelhandelskette Primark, besonders in Europa. Dort zwangen höhere Rabattaktionen zur Bestandsbereinigung die Profitabilität nach unten. Auch im US-Geschäft mit Speiseölen und Backzutaten zeigte sich eine schwächere Nachfrage als erwartet.
Parallel dazu hat die britische Wettbewerbsbehörde CMA die geplante Übernahme des Bäckereiunternehmens Hovis in eine vertiefte Untersuchung der zweiten Phase überwiesen. Dies deutet auf regulatorische Bedenken hin und verlängert den Zeitplan für den Abschluss der Transaktion erheblich. Die Unsicherheit über den Ausgang dieses Deals lastet zusätzlich auf der Aktie.
Analysten reagieren mit Zurückhaltung
Die negative Nachrichtenlage hat zu einer Reihe von Herabstufungen durch Analysten geführt. Die Investmentbank Shore Capital stufte das Papier von "Kaufen" auf "Halten" zurück. Deutsche Bank senkte ihr Kursziel von 2.100 auf 1.925 Pence und behielt eine "Hold"-Empfehlung bei. Jefferies bekräftigte sogar eine "Underperform"-Einstufung mit einem vergleichsweise niedrigen Kursziel von 1.650 Pence. Die Konsenseinschätzung der Marktbeobachter hat sich spürbar abgekühlt.
Vor diesem Hintergrund notiert die ABF-Aktie nahe ihrem 52-Wochen-Tief und hat in den letzten 30 Tagen über 11% an Wert verloren. Ein Aktienrückkauf des Unternehmens am vergangenen Freitag konnte die Stimmung bisher nicht nachhaltig drehen.
Blick auf die kommenden Termine
Investoren richten ihren Fokus nun auf den offiziellen Bericht zum ersten Quartal, der für diesen Donnerstag, den 22. Januar, erwartet wird. Er wird einen genaueren Einblick in die aktuelle Performance geben. Die nächste größere Wegmarke sind die Halbjahreszahlen, die voraussichtlich im April veröffentlicht werden. Bis dahin wird der Fortschritt der regulatorischen Prüfung der Hovis-Übernahme sowie die Entwicklung des Primark-Geschäfts die Aktie maßgeblich beeinflussen.
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