Arafura Aktie: Erfreuliche Zuwächse
Arafura Rare Earths steht vor einer entscheidenden Woche. Während sich das Unternehmen auf das Quartalsupdate am Mittwoch vorbereitet, dominieren Gerüchte über eine massive Finanzierungsspritze das Marktgeschehen. Anleger fragen sich: Wird der lang ersehnte Ankerinvestor endlich präsentiert oder enttäuscht das Management die hohen Erwartungen?
Ungewöhnliches Handelsvolumen
Der Markt positioniert sich bereits offensiv für die kommenden Neuigkeiten. Allein am vergangenen Freitag wechselten an der ASX über 35 Millionen Aktien den Besitzer – ein deutliches Indiz für das gestiegene Interesse. Der Kurs schloss bei 0,29 AUD und nähert sich damit dem charttechnischen Widerstand bei 0,30 AUD. Ein nachhaltiger Ausbruch über diese Marke könnte den Aufwärtstrend, der dem Titel auf Jahressicht bereits ein Plus von 132 Prozent bescherte, weiter befeuern. Als Unterstützung fungiert derzeit der Bereich um 0,285 AUD.
Das Finanzierungs-Puzzle
Im Mittelpunkt des Investoren-Calls am Mittwoch (29. Januar, 11:30 Uhr AEDT) stehen CEO Darryl Cuzzubbo und CFO Peter Sherrington. Marktbeobachter erwarten mehr als nur operative Details zum vierten Quartal. Die Spekulationen konzentrieren sich auf Berichte über einen potenziellen Ankerinvestor, der rund 1,05 Milliarden USD für das Nolans-Projekt bereitstellen könnte.
Die Fremdfinanzierung steht bereits auf einem soliden Fundament:
* Vorrangige Kredite: 775 Millionen USD
* Kostenüberschreitungsfazilität: 80 Millionen USD
* Staatliche Unterstützung: 200 Millionen AUD durch die australische NRFC
Ein Konsortium aus Exportkreditagenturen und Entwicklungsbanken, darunter Euler Hermes und die KfW IPEX-Bank, ist bereits involviert. Was fehlt, ist die finale Eigenkapitallösung für die massiven Vorkosten von über 1,2 Milliarden USD.
Institutionelle Anleger skeptisch?
Trotz der positiven Projektprognosen – das Management rechnet mit einem jährlichen EBITDA von 460 Millionen USD und einer Minenlaufzeit von 38 Jahren – gibt es Warnsignale. Laut Börsenmitteilungen haben sich die Großbanken MUFG und Morgan Stanley kurz vor Weihnachten als substantielle Anteilseigner zurückgezogen. Dass diese Portfoliowechsel nur wenige Wochen vor der erwarteten Finanzierungslösung stattfanden, sorgt bei einigen Marktteilnehmern für Stirnrunzeln.
Analysten sehen das durchschnittliche Kursziel derzeit bei 0,36 AUD, was weiteres Potenzial impliziert. Die Konferenz am Mittwoch wird Klarheit darüber bringen müssen, ob die Gerüchte um den Milliarden-Einstieg Substanz haben und wie der finale Zeitplan für das strategisch wichtige Projekt aussieht.
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