Applovin Aktie: Insider verkaufen für 65 Mio!
Die Applovin-Aktie klettert unaufhaltsam – am Freitag markierte sie bei 599,48 Dollar ein neues Allzeithoch. Doch während Kleinanleger auf den Zug aufspringen, steigen die Top-Manager des Unternehmens massiv aus. CEO und CTO kassierten binnen weniger Tage über 65 Millionen Dollar. Zufall – oder wissen die beiden etwas, was der Markt noch nicht begriffen hat?
CEO verkauft für fast 50 Millionen Dollar
Die Zahlen lassen aufhorchen: Zwischen dem 20. und 21. November trennte sich CEO Arash Adam Foroughi von rund 95.500 Aktien – Gegenwert knapp 50 Millionen Dollar. Die Verkäufe erfolgten in mehreren Tranchen:
- 21. November: 34.957 Aktien für ~18,1 Mio. Dollar
- 21. November: 30.888 Aktien für ~16,1 Mio. Dollar
- 20. November: 25.694 Aktien für ~13,4 Mio. Dollar
Zwar hält Foroughi nach den Transaktionen immer noch über 2,5 Millionen Aktien direkt und knapp 3 Millionen indirekt – doch das Timing der Verkäufe fällt auf. Der Kurs hatte gerade neue Höchststände erreicht, die Bewertung ist auf über 198 Milliarden Dollar geschnellt.
CTO zieht 14,8 Millionen ab
Auch Vasily Shikin, Chief Technology Officer von Applovin, nutzte die Rally für einen größeren Exit. Am 24. November verkaufte er 27.143 Aktien zu einem Durchschnittspreis von rund 545 Dollar – Erlös: 14,8 Millionen Dollar. Shikin war bereits in den Wochen zuvor mit kleineren Verkäufen aktiv, doch diese Transaktion sticht heraus.
Zusammengerechnet haben die beiden Top-Manager innerhalb einer Woche mehr als 65 Millionen Dollar realisiert – während das Unternehmen gleichzeitig von Analysten mit Kurszielen bis 820 Dollar gefeiert wird.
Analysten bleiben euphorisch – Kursziele bei 800 Dollar
Die Wall Street zeigt sich unbeeindruckt vom Insider-Selling. Mehrere große Investmentbanken haben ihre Kursziele zuletzt deutlich angehoben:
- Citi: Kaufempfehlung, Kursziel 820 Dollar
- Piper Sandler: Target bei 800 Dollar
- Wells Fargo: Prognose von 721 Dollar
Die Begründung: Applovin wächst dank seiner KI-gestützten Werbeplattform Axon 2.0 rasant. Im dritten Quartal stiegen die Erlöse um 68 Prozent im Jahresvergleich, die EBITDA-Marge erreichte rekordverdächtige 82 Prozent. Die operative Stärke ist unbestritten – doch rechtfertigt sie eine Bewertung von fast 200 Milliarden Dollar?
Widerspruch: Starke Zahlen, nervöse Insider
Für Anleger ergibt sich ein klassisches Dilemma. Auf der einen Seite stehen beeindruckende Fundamentaldaten, technische Ausbrüche und euphorische Analysten. Auf der anderen Seite nutzen diejenigen, die das Unternehmen am besten kennen, die aktuellen Kurse für massive Gewinnmitnahmen.
Die Frage bleibt: Ist der Höhenflug gerechtfertigt – oder haben die Insider bereits den Gipfel erreicht?
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