Paradoxe Reaktion an der Wall Street: Trotz eines spektakulären 11-Milliarden-Dollar-Vertrags mit dem KI-Riesen CoreWeave brach die Applied Digital Aktie am Freitag um 4 bis 5 Prozent ein. Ein Phänomen, das die Spannungen zwischen langfristigen Wachstumschancen und kurzfristiger Marktskepsis verdeutlicht.

Mega-Deal mit bitterem Beigeschmack

Applied Digital (NASDAQ: APLD) verkündete am Freitagmorgen die Finalisierung einer zusätzlichen 150-Megawatt-Vereinbarung mit CoreWeave für den Polaris Forge 1 Campus in North Dakota. Diese dritte Datacenter-Erweiterung bringt die Gesamtkapazität des Standorts auf beeindruckende 400 MW und katapultiert die erwarteten Gesamteinnahmen aus den CoreWeave-Verträgen auf rund 11 Milliarden Dollar.

Die neue Anlage soll 2027 vollständig operational sein und ergänzt die bereits geplanten Datacenter:
- Erstes 100-MW-Zentrum: Q4 2025
- Zweites 150-MW-Zentrum: Mitte 2026
- Drittes 150-MW-Zentrum: 2027

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Doch der Markt honorierte diese fundamentale Stärkung nicht. Die Aktie schloss bei rund 15,93 Dollar – ein Rückgang von über 4 Prozent.

Warum der Kursrutsch trotz Rekord-Deal?

Die negative Reaktion spiegelt ein typisches Dilemma wachstumsstarker Tech-Unternehmen wider. Während Applied Digital mit dem CoreWeave-Deal langfristige Planungssicherheit schafft, belasten massive Kapitalausgaben für den Datacenter-Ausbau die aktuelle Bilanz. Die jüngsten Quartalsberichte zeigten Nettoverluste trotz steigender Umsätze – ein Narrativ aus Wachstum und Reinvestitionen, das manche Investoren als Risiko interpretieren.

Verstärkt wurde der Abverkauf durch die allgemeine Tech-Schwäche am Freitag. Schwergewichte wie Nvidia und Broadcom gerieten unter Druck und zogen den gesamten Sektor mit nach unten.

Fokus auf Ausführung entscheidet alles

Mit gesicherten Milliarden-Verträgen rückt nun die Umsetzung in den Mittelpunkt. Applied Digital muss beweisen, dass es die ehrgeizigen Baupläne einhalten kann. Das erste 100-MW-Zentrum in Q4 2025 wird zum entscheidenden Katalysator – gelingt die termingerechte Inbetriebnahme, könnte das Vertrauen der Investoren zurückkehren.

Der Polaris Forge 1 Campus bietet mit seinem Ausbau-Potenzial auf bis zu 1 Gigawatt und den klimatischen Vorteilen North Dakotas für wasserlose Kühlsysteme ideale Voraussetzungen. Ob sich das langfristige Potenzial jedoch in greifbare Gewinne verwandelt, hängt von der fehlerfreien Projektrealisierung ab.

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