Apex Critical Metals Aktie: Genehmigung erteilt
Apex Critical Metals bekommt Rückenwind aus den USA. Die Behörden in Nebraska haben das entscheidende Explorations-Permit für das Rift Rare Earth Project erteilt – damit wechselt das Unternehmen von der Planung in den operativen Modus. Im Mittelpunkt steht nun die Frage, ob das Bohrprogramm die vielversprechenden historischen Daten bestätigen kann.
Genehmigung für Rift-Projekt steht
Am 5. Januar 2026 meldete Apex Critical Metals, dass das Nebraska Department of Water, Energy and Environment (NDEE) die Explorationsgenehmigung für das Rift Rare Earth Project erteilt hat. Diese Bohrgenehmigung deckt das Elk Creek Carbonatite Complex in Nebraska ab, wo das Unternehmen sein erstes eigenes Bohrprogramm starten will.
Nach Angaben des Managements laufen die Vorbereitungen bereits:
- Vertragsverhandlungen mit Bohrdienstleistern werden finalisiert
- Logistik für Bohrkerne und Standortzugang ist organisiert
- Der Start der Bohrkampagne ist für die erste Hälfte des 1. Quartals 2026 geplant
Die Genehmigung gilt als wichtiger Risikofaktor, der nun wegfällt. Sie ermöglicht es, historische Bohrdaten vor Ort zu überprüfen und bekannte Mineralisierungszonen systematisch auszubauen.
Marktreaktion und Bewertung
Die Börse honoriert den Schritt in Richtung aktiver Exploration mit einer freundlichen Kursentwicklung. In Europa lag der Schlusskurs gestern bei 1,64 Euro. Auf Sicht von zwölf Monaten summiert sich das Plus auf rund 161 Prozent, bei gleichzeitig hoher Schwankungsbreite: Die annualisierte 30-Tage-Volatilität liegt bei gut 90 Prozent.
Der Impuls kommt klar von der regulatorischen Freigabe und der damit verbundenen Klarheit über den Zeitplan. Mit dem anvisierten Bohrstart im laufenden Quartal ist der Nachrichtenfluss für die nächsten Monate absehbar – ein wichtiger Punkt für spekulative Rohstofftitel.
Historische Bohrdaten im Fokus
Das Rift-Projekt umfasst rund 3.500 Acres im Elk Creek Carbonatite Complex im Südosten Nebraskas. Das Gebiet ist kein unbekannter Fleck auf der geologischen Landkarte: Bereits Molycorp (1973–1986) und später Quantum Rare Earth Developments (2010–2011) haben hier umfangreich gebohrt.
Besonders im Blick stehen frühere hochgradige Abschnitte, auf die Apex nun aufbauen will. Historische Daten zeigen unter anderem:
- Bohrloch EC-93: 155,5 Meter mit 2,70 % Rare Earth Oxides (REO), darunter 54,9 Meter mit 3,30 % REO
- Bohrloch NEC11-004: 236,2 Meter mit 2,10 % REO, darunter 68,2 Meter mit 3,32 % REO
Das kommende Bohrprogramm soll diese Zonen mit modernen 3D-Modellierungen und aktuellen Analysen erneut testen. Ziel ist es, die historische Datenbasis zu bestätigen und das Ressourcenpotenzial präziser zu quantifizieren.
Strategische Einordnung und Ausblick
Mit der gesicherten Finanzierung und der nun vorliegenden Genehmigung verlagert sich der Schwerpunkt bei Apex klar auf die Umsetzung. Das Management peilt erste Analyseergebnisse aus dem neuen Bohrprogramm für später im Jahr 2026 an. Gelingt die Bestätigung der historischen Gehalte, würde dies die Rolle des Rift-Projekts in der nordamerikanischen Lieferkette für kritische Mineralien stärken – zumal der Standort in einer politisch stabilen Region mit vorhandener Infrastruktur liegt.
Kurzfristig richten sich die Blicke auf die Mobilisierung der Bohrgeräte und den tatsächlichen Bohrbeginn im ersten Quartal. Verzögerungen im Zeitplan oder signifikant schwächere Ergebnisse im Vergleich zu den historischen Werten könnten den aktuell eingepreisten Bewertungspuffer reduzieren, während ein erfolgreicher Start des Programms die Story weiter untermauern dürfte.
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