Apex Critical Metals hat zum Jahresende einen detaillierten Rückblick auf das Explorationsprogramm 2025 vorgelegt und zugleich den Kurs für 2026 abgesteckt. Im Mittelpunkt stehen erweiterte Niob-, Seltene-Erden- und Phosphat-Mineralisierungen im Cap-Projekt in British Columbia sowie ein klar umrissener Doppelansatz für die weitere Exploration. Wie stützt die jüngste Datenbasis die Investmentstory rund um kritische Rohstoffe?

Bohrergebnisse unterstreichen Niob-Potenzial

Die zum 31. Dezember veröffentlichten Analyseergebnisse erweitern die bekannte Niob-Mineralisierung im Cap-Projekt deutlich. Besonders hervor sticht Bohrloch CAP25-006:

  • 124,5 Meter mit 0,27 % Nb₂O₅
  • darin enthalten: 36 Meter mit 0,59 % Nb₂O₅
  • Spitzenintervall: 10 Meter mit 1,08 % Nb₂O₅

Damit bestätigt das Unternehmen eine hochgradige Niob-Zone in geringer Tiefe, die bereits zuvor als Highlight des 2025er Programms kommuniziert worden war.

CEO Sean Charland betonte, dass die neuen Daten nicht nur den mineralisierten Abschnitt in CAP25-006 verbreitern, sondern auch weitere Niob-, Phosphat- und Seltene-Erden-Vorkommen in regionalen Zielgebieten aufzeigen. Aus Unternehmenssicht stützt dies die Interpretation eines großen, metallreichen Karbonatit-Systems.

Seltene Erden und Phosphat treten stärker hervor

Neben Niob zeigt die Kampagne 2025 signifikantes Potenzial für Seltene Erden (REE):

  • CAP25-005: 3,0 Meter mit 1,08 % Gesamtgehalt an Seltenen-Erden-Oxiden (REO)
  • CAP25-006: 3,4 Meter mit 1,33 % REO

Auch Phosphat wurde als wichtiger Begleitrohstoff identifiziert. Hervorzuheben sind:

  • CAP25-007: 3,8 Meter mit 16,2 % P₂O₅ innerhalb eines breiteren Abschnitts von 45 Metern mit durchschnittlich 6,22 % P₂O₅
  • CAP25-012: 58,2 Meter mit 5,63 % P₂O₅

Diese Ergebnisse deuten auf ein multi-kommoditäres Profil des Projekts hin, in dem Niob, Seltene Erden und Phosphat gemeinsam auftreten.

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Neuer geophysikalischer Zielkörper

Ein Ende 2025 abgeschlossenes Flugmessprogramm (Magnetik) identifizierte eine ausgeprägte magnetische Anomalie von etwa 2,2 mal 1,8 Kilometern, die als verdeckter Intrusivkörper interpretiert wird. Bislang wurde diese Struktur nur durch ein historisches Bohrloch aus dem Jahr 2017 randlich und ohne Erreichen der vermuteten Zieltiefe getestet.

Die magnetische Signatur korrespondiert mit einer rund 1,8 Kilometer langen Niob-Anomalie in Bodenproben, die bereits 2024 abgegrenzt wurde und durch die Bohrungen 2025 nun auch in der Tiefe bestätigt ist. Die Kombination aus geophysikalischen und geochemischen Daten macht diesen Bereich zu einem prioritären Explorationsziel.

Explorationsstrategie 2026

Für 2026 setzt Apex auf einen zweigleisigen Ansatz im Cap-Projekt:

  1. Step-Out-Bohrungen rund um die Entdeckung in CAP25-006, um Ausdehnung und Kontinuität der hochgradigen Niob-Mineralisierung besser zu definieren.
  2. Erstbohrungen auf der neu identifizierten magnetischen Anomalie im südöstlichen Projektbereich.

Parallel dazu ist ein vollständig finanziertes Bohrprogramm im Rift Rare Earth Project in Nebraska geplant, das Anfang des ersten Quartals 2026 starten soll. Zudem erwartet das Unternehmen erste analytische Ergebnisse aus einem Re-Sampling-Programm in Nebraska in den kommenden Wochen.

Finanzrahmen und Mittelverwendung

Die operative Aktualisierung erfolgt vor dem Hintergrund der am 19. Dezember veröffentlichten Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026. Apex meldete:

  • Nettoverlust: 2,68 Mio. CAD (Vorjahresperiode: 0,406 Mio. CAD)
  • Haupttreiber des höheren Verlusts waren gestiegene Explorationsaufwendungen.

Zur Finanzierung der Programme schloss das Unternehmen im Oktober 2025 eine Privatplatzierung über 10 Mio. CAD ab. Ausgegeben wurden 4 Mio. Einheiten zu je 2,50 CAD. Zum Ende Oktober 2025 verfügte Apex über liquide Mittel und Äquivalente von rund 5,86 Mio. CAD.

Damit steht ein klarer Zusammenhang zwischen der bilanziellen Entwicklung und der aggressiveren Explorationsstrategie.

Ausblick: Fokus auf Bohrplanung und Modellierung

Die Bohrdaten 2025 und die Ergebnisse der geophysikalischen Untersuchungen fließen nun in ein aktualisiertes geologisches Modell für das Cap-Projekt ein. Dieses Modell soll die konkrete Bohrplanung 2026 steuern, insbesondere die Step-Out-Bohrungen an der Niob-Entdeckung sowie die ersten Tests der magnetischen Anomalie.

Operativ sind die nächsten Meilensteine die Aufnahme des Bohrbetriebs in Nebraska Anfang des ersten Quartals und die darauf folgenden Analyseergebnisse, gefolgt vom Start des zweigleisigen Bohrprogramms in British Columbia. Die Umsetzung dieser Programme wird wesentlich bestimmen, wie sich das Ressourcenpotenzial der beiden Projekte weiter quantifizieren lässt.

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