Apex Critical Metals startet mit Rückenwind ins neue Jahr. Neue Bohrergebnisse vom Cap-Projekt in Kanada deuten auf ein deutlich größeres und vielseitigeres Lagerstätten-System hin als zunächst angenommen. Im Zentrum steht Niob – flankiert von Phosphat und Seltenen Erden. Wie stark diese Kombination den Investment-Case verändert, zeigt sich bereits in der Kursreaktion der vergangenen Wochen.

Cap-Projekt: Niob-Zone deutlich größer

Auslöser der jüngsten Dynamik war der am 31. Dezember veröffentlichte Abschlussbericht zum Explorationsprogramm 2025 auf dem Cap Critical Minerals Project in British Columbia. Besonders ins Auge fällt dabei die Neubewertung des Entdeckungsbohrlochs CAP25-006.

Vorläufige Schnellanalysen hatten hier zunächst 36 Meter mit 0,59 % Nb₂O₅ ausgewiesen. Die vollständigen Daten zeigen nun jedoch ein deutlich breiteres Intervall von 124,5 Metern mit 0,27 % Nb₂O₅. In dieser Strecke liegt ein bereits früher gemeldeter hochgradiger Abschnitt von 10 Metern mit 1,08 % Nb₂O₅, was die Kontinuität der Mineralisierung unterstreicht.

Wichtig aus geologischer Sicht: Die Niob-Zone in CAP25-006 ist seitlich und in der Tiefe offen. Für 2026 ergibt sich damit ein klarer Ansatzpunkt für Step-out-Bohrungen, um die Ausdehnung der Struktur zu testen.

Hinzu kommen weitere Rohstoffkomponenten:

  • Deutliche Phosphat-Gehalte, darunter 16,2 % P₂O₅ über 3,8 Meter (Bohrloch CAP25-007) sowie breite Zonen wie 45 Meter mit 6,22 % P₂O₅
  • Seltene Erden (REO) mit Gehalten zwischen 1,08 % und 1,33 % über kurze Intervalle von 3,0 bis 3,4 Metern

CEO Sean Charland spricht auf dieser Basis von einem „großen, ergiebigen Karbonatit-System“. Besonders im Fokus steht eine bislang ungetestete, ausgeprägte magnetische Anomalie südöstlich des aktuellen Bohrbereichs, die für die kommende Saison als vorrangiges Ziel gilt.

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Strategische Bedeutung: Niob und Phosphat im Blick

Die freundliche Marktreaktion lässt sich vor allem mit der strategischen Rolle der geförderten Rohstoffe erklären. Niob ist ein kritisches Metall für hochfeste Stähle und fortschrittliche Batterieanwendungen, wobei das globale Angebot derzeit stark von Brasilien dominiert wird. Vor diesem Hintergrund wirkt eine bestätigte Niob-Struktur über 1,8 Kilometer Länge auf dem Cap-Projekt wie ein möglicher Baustein für eine nordamerikanische Angebotsalternative.

Die Explorationskampagne 2025 umfasste neun helikoptergestützte Diamantbohrungen mit insgesamt 2.323 Metern. Parallel durchgeführte geophysikalische Messungen deuten auf eine große, verborgene magnetische Anomalie hin, was wiederum darauf schließen lässt, dass der Karbonatit-Komplex deutlich größer sein könnte als der bislang getestete Bereich.

Operativ hat das Unternehmen seinen Kurs schon 2025 untermauert: Im Oktober wurde eine nicht vermittelte Privatplatzierung über 10 Millionen CAD abgeschlossen, im September kam eine kritische Rohstoffliegenschaft in den USA hinzu. Diese Maßnahmen stützen die Finanzierung der nächsten Explorationsschritte.

Trotz der jüngsten Rücksetzer bleibt der Titel deutlich über seinem 52-Wochen-Tief; auf Sicht von zwölf Monaten steht immer noch ein Kursplus von rund 118 %, auch wenn der Abstand zum Hoch bei etwa 55 % liegt – ein Hinweis auf die hohe Volatilität, die Anleger derzeit mitbringen müssen.

Fahrplan 2026: Zwei Projekte im Fokus

Für 2026 hat Apex Critical Metals eine klare Doppelstrategie definiert. Zum einen rückt das Rift-Projekt in den USA stärker in den Mittelpunkt, zum anderen wird das Cap-Projekt weiter systematisch ausgebaut.

  1. Rift-Projekt (Nebraska, USA)
    Im ersten Quartal 2026 soll ein vollständig finanziertes Bohrprogramm auf dem Rift Rare Earth Project starten. Vorausgegangen ist im Dezember 2025 ein Re-Logging- und Re-Sampling-Programm historischer Bohrkerne, das die Basis für gezielte neue Bohrungen legt.

  2. Cap-Projekt (British Columbia, Kanada)
    Das Cap-Programm 2026 konzentriert sich auf Step-out-Bohrungen rund um die Niob-Entdeckung CAP25-006 sowie erste Tests der neu identifizierten magnetischen Anomalie. Ziel ist es, die Größe und Geometrie des Karbonatit-Systems besser zu erfassen und die multi-kommoditäre Perspektive aus Niob, Phosphat und Seltenen Erden zu konkretisieren.

Mit diesem Fahrplan verknüpft Apex kurzfristige Nachrichtenpotenziale aus Bohrergebnissen mit der übergeordneten Story einer möglichen neuen nordamerikanischen Quelle kritischer Rohstoffe. Entscheidend für die weitere Kursperspektive wird sein, ob die anstehenden Bohrprogramme die bisherige Interpretation eines großräumigen, ergiebigen Systems bestätigen und damit das Ressourcenpotenzial messbar untermauern.

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