AMD ist derzeit an der Börse kaum zu bremsen. Mit dem achten Gewinntag in Folge legte die Aktie die längste Erfolgsserie seit Februar 2020 hin und kletterte auf ein neues Jahreshoch. Doch treibt hier nur die allgemeine KI-Euphorie die Kurse, oder steckt mehr dahinter? Kurz vor den Quartalszahlen verweisen Analysten auf eine massive Nachfrage im Server-Segment, die dem Chiphersteller unerwartete Preismacht verleiht.

Analysten sehen Preismacht

Der jüngste Kursanstieg ist fundiert: Experten sehen konkrete Anzeichen dafür, dass AMDs Geschäft anzieht. Die Analysten von KeyBanc berichten, dass die Server-CPUs des Unternehmens für das Jahr 2026 bereits nahezu ausverkauft sind. Dieses Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage spielt AMD in die Karten. Experten rechnen damit, dass der Konzern die durchschnittlichen Verkaufspreise um 10 bis 15 Prozent anheben kann.

Auch Bernstein-Analyst Stacy Rasgon reagierte auf die starke Entwicklung und hob sein Kursziel am Donnerstag von 200 auf 225 US-Dollar an. Er korrigierte seine Umsatzschätzungen für das vierte Quartal leicht nach oben, primär getrieben durch die besser als erwartete Performance im Server-Bereich.

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KI-Fantasie und strategische Partnerschaften

Während das klassische Server-Geschäft als solider Umsatztreiber fungiert, bleibt die KI-Sparte der entscheidende Faktor für die langfristige Bewertung. Im Fokus steht dabei die Partnerschaft mit OpenAI. Marktbeobachter gehen davon aus, dass diese Kooperation ab der zweiten Jahreshälfte 2026 signifikant zum Umsatz beitragen wird. OpenAI ist bisher der einzige bestätigte Großkunde für AMDs neue Helios-Plattform, was den Erfolg dieser Zusammenarbeit kritisch für AMDs Ambitionen macht, Nvidia Marktanteile abzujagen.

Unterstützt wird die Wachstumsstory durch eine am 14. Januar angekündigte Zusammenarbeit mit Tata Consultancy Services (TCS), die dabei helfen soll, AMD-Technologie in der Industrie breiter zu etablieren.

Die Zahlen im Blick

Die aktuelle Euphorie spiegelt sich deutlich im Kurs wider: Am Donnerstag schloss die Aktie auf einem neuen 52-Wochen-Hoch von 253,60 US-Dollar. Seit Jahresbeginn steht damit bereits ein Plus von rund 13,5 Prozent zu Buche. Allerdings mahnt die Volatilität der Halbleiterbranche zur Vorsicht – eine enttäuschende Prognose des Konkurrenten Intel sorgte nachbörslich bereits für leichte Nervosität.

Entscheidend wird nun der 3. Februar. Nach Marktschluss präsentiert AMD seine Zahlen für das vierte Quartal 2025. Anleger erwarten neben einem Umsatz von prognostizierten 9,6 Milliarden US-Dollar vor allem Updates zur Produktionspipeline der KI-Chips und Details zur Preisgestaltung im Server-Segment.

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