Airbus Aktie: Zwischen Hoffnung und Hindernissen
Airbus verzeichnet solide Quartalszahlen, kämpft jedoch mit Lieferengpässen und drohenden US-Zöllen. Kann der Konzern seine Jahresziele erreichen?
Der europäische Luftfahrtriese Airbus zeigt sich widerstandsfähig in turbulenten Zeiten. Während die jüngsten Quartalszahlen ein solides Wachstum signalisieren, kämpft das Unternehmen weiterhin mit Lieferkettenproblemen und den Schatten eines möglichen Handelskriegs. Die entscheidende Frage: Kann Airbus seine ehrgeizigen Jahresziele trotz der anhaltenden Herausforderungen erreichen?
Solides Quartal trotz Turbulenzen
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Im ersten Quartal 2025 legte Airbus bei Umsatz und operativem Gewinn zu – ein Lichtblick in schwierigem Marktumfeld. Die Auslieferungen von Verkehrsflugzeugen gingen zwar leicht zurück, doch die Helikopter- und Verteidigungssparte glänzten mit steigenden Auftragseingängen. Besonders bemerkenswert: Trotz der globalen wirtschaftlichen Unsicherheiten hält Airbus an seinen optimistischen Jahresprognosen fest.
Lieferengpässe als Dauerbremse
Doch nicht alles läuft nach Plan. Motorlieferverzögerungen des Zulieferers CFM International zwangen Airbus dazu, 17 fertige Flugzeuge unausgeliefert zu lagern. Besonders betroffen sind die beliebten A320- und A350-Modelle – die Cashcows des Konzerns. Zwar verspricht die Führung eine Entspannung der Lage bis zum Sommer, doch bis dahin könnte sich die Zahl der gestrandeten Jets noch erhöhen.
Tarifkonflikt als Damoklesschwert
Während Airbus die operativen Herausforderungen meistert, wächst die Sorge vor den Folgen eines transatlantischen Handelsstreits. CEO Guillaume Faury warnt eindringlich vor den Konsequenzen von US-Zöllen. Die Andeutungen von Delta Air Lines, Lieferungen zu verschieben statt Zollkosten zu tragen, könnten ein Vorgeschmack sein. Airbus macht klar: Die Airlines werden die zusätzlichen Kosten selbst schultern müssen.
Strategische Weichenstellungen
Trotz aller Widrigkeiten setzt Airbus auf offensive Strategien:
- Die geplante Übernahme von Spirit-AeroSystems-Asseten soll die Lieferkette stabilisieren
- Gespräche über den A400M-Militärtransporter könnten neue Käufer bringen
- Ein Großauftrag der saudischen flyadeal für A330neo-Jets unterstreicht die Marktposition
Die Aktie zeigt sich in den letzten Tagen robust und notiert nur knapp unter ihrem Jahreshoch. Ob Airbus die Hindernisse meistern kann, wird sich in den kommenden Quartalen zeigen – besonders wenn die versprochene Entspannung bei den Lieferketten eintreten soll.
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