MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Energietechnikkonzern Siemens Energy erwartet im Zusammenhang mit der US-Zollpolitik aktuell nur eine begrenzte Auswirkung auf seine Geschäfte. Für die zweite Hälfte des Geschäftsjahres werde derzeit von einer direkten Belastung von bis zu einem hohen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag ausgegangen, teilte das Unternehmen am Donnerstag bei der Vorlage ausführlicher Zahlen in München mit. Siemens Energy beobachte die Entwicklung aufmerksam, hieß es.

Die Mitte April vorgelegten Zahlen für das zweite Geschäftsquartal (per Ende März) bestätigte der Konzern. Siemens Energy verzeichnete dabei dank eines starken Gas- und Netztechnikgeschäfts sprunghafte Zuwächse bei Umsatz und Ergebnis. Bei einem Erlösplus von rund einem Fünftel auf vergleichbarer Basis auf rund zehn Milliarden Euro verdiente das Unternehmen nach Steuern mit 501 Millionen Euro ein Vielfaches im Vergleich zum Vorjahr, als 108 Millionen Euro zu Buche standen.

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Die Prognose hatte das Unternehmen ebenfalls bereits angehoben und kann dabei auf volle Auftragsbücher blicken. "Die steigende Nachfrage nach Strom hat zu einem außerordentlich starken Quartal und ersten Halbjahr unseres Geschäftes geführt", kommentierte Konzernchef Christian Bruch. "Der verbesserte Ausblick spiegelt unsere Zuversicht in die anhaltenden Marktchancen wie auch unsere hervorragende Projektabwicklung wider."/nas/jsl/he

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