Der britische Luftfahrt- und Rüstungskonzern Rolls-Royce erhält Rückenwind aus Washington. Ein neues Handelsabkommen zwischen den USA und Großbritannien beschert dem Unternehmen eine überraschende Steilvorlage – doch wie nachhaltig ist der jüngste Kursauftrieb wirklich?

US-Handelsdeal als Gamechanger

Der am Donnerstag verkündete Deal zwischen London und Washington könnte für Rolls-Royce zum strategischen Durchbruch werden. Kernpunkt: Die Zollbefreiung für Flugzeugtriebwerke und -komponenten beim Export in die USA. Diese Regelung traf genau den Nerv der Investoren – die Aktie schoss prompt um 4,5 Prozent nach oben.

"Das Abkommen nimmt eine zentrale Unsicherheit vom Tisch", kommentiert ein Branchenkenner. Bislang hatten drohende US-Zölle wie ein Damoklesschwert über dem Unternehmen gehangen. Jetzt kann Rolls-Royce seine hochprofitablen Ersatzteile und Wartungsdienstleistungen ohne Handelshemmnisse an amerikanische Airlines liefern.

Aktienrückkauf signalisiert Selbstvertrauen

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Parallel zum Handelserfolg setzt der Konzern sein milliardenschweres Rückkaufprogramm konsequent um. Allein am Donnerstag griff das Unternehmen zu 37.500 eigenen Aktien – ein klares Bekenntnis zur eigenen Unterbewertung. Seit Jahresanfang hat die Aktie bereits über 30 Prozent zugelegt und nähert sich ihrem 52-Wochen-Hoch von 10 Euro.

Die operative Performance gibt dem Management Recht:

  • Flugstunden der Großtriebwerke liegen 10% über Vor-Corona-Niveau
  • Rüstungssparte verzeichnet starke Auftragseingänge
  • Energiesysteme profitieren vom Datencenter-Boom

Kann der Höhenflug weitergehen?

Trotz der positiven Signale steht Rolls-Royce vor Herausforderungen. Die angespannte geopolitische Lage und volatile Rohstoffpreise bleiben Risikofaktoren. Zwar bekräftigte der Konzern seine Jahresprognose von 2,7 bis 2,9 Milliarden Euro Betriebsgewinn – doch ob die Aktie nach dem jüngsten Rally noch Luft nach oben hat, wird sich an der Umsetzung dieser ambitionierten Ziele entscheiden.

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