Tier (Deutschland)

Auf dem Sharing-Markt für E-Scooter muss Tier sich gegen US-Konzerne wie Bird oder Lime durchsetzen. Obwohl das Start-up erst 2018 in Berlin gegründet wurde, ist es dieser Aufgabe offenbar gewachsen. Es gehört in Deutschland zu den Marktführern und übernahm erst kürzlich die Flotte des Konkurrenten Spin in Europa und den USA.

Add-E (Österreich)

Das österreichische Start-up Add-E richtet sich an Fahrradfahrer, die nicht mehr ganz so fest strampeln wollen. Es verkauft Nachrüst-Sets, mit denen praktisch jeder Drahtesel zum E-Bike umgebaut werden kann. Das ist umweltfreundlich und sparsam, weil es den Kauf eines neuen E-Bikes überflüssig macht.

Picnic (Niederlande)

Lange bevor Gorillaz oder Flink den Betrieb aufnahmen, wurde in Holland einer der ersten Online-Supermärkte in Europa gegründet. Picnic ist seit 2018 auch in Deutschland aktiv und machte 2021 einen Umsatz von 470 Millionen Euro. Zuletzt expandierte das Unternehmen nach Frankreich.

N1 Interactive (Malta)

N1 Interactive hat seinen Sitz auf Malta und betreibt Stand 2022 nicht weniger als 37 Online Casinos. Die Plattformen des Start-ups, zum Beispiel N1 Casino und Praise Casino, schneiden im Online Casino Vergleich von CasinoFM regelmäßig auf den vorderen Plätzen ab.

Flyability (Schweiz)

Bisher fliegen Drohnen vor allem unter freiem Himmel. Das Schweizer Start-up Flyability möchte das ändern. Es entwickelt Drohnen, die sich in engen und schwer zugänglichen Räumen fliegen lassen. Sie werden zum Beispiel für Sicherheitsinspektionen in der Industrie eingesetzt.

Babylon Health (Großbritannien)

Das Start-up Babylon Health aus Großbritannien erlaubt es Patienten, per Chat oder per Video-Call einen Arzt zu konsultieren. Über eine App stellt es außerdem verschiedene Tools zum Gesundheits-Monitoring zur Verfügung. Es ist unter anderem in Asien und in den USA aktiv.

Shadow (Frankreich)

Cloud Gaming gilt in der Videobranche als wichtiger Zukunftstrend. Das französische Start-up Shadow ist schon jetzt einer der führenden Anbieter von Remote-PCs, die zum Spielen verwendet werden können. Es wurde vor kurzem für 30 Millionen Euro vom Cloud-Unternehmer Octave Klaba übernommen.

Karma (Schweden)

Lebensmittelverschwendung ist ein Problem, das immer wieder heiß diskutiert wird. Das schwedische Start-ups Karma hat sich das Ziel „Zero Food Waste“ auf die Fahnen geschrieben. Es ermöglicht Supermärkten und Restaurants, übriggebliebene Lebensmittel über eine App zu verkaufen.

Brainly (Polen)

Die Plattform Brainly setzt Crowdsourcing ein, um Schüler und Studenten bei ihren Hausaufgaben zu unterstützen. Das Netzwerk hat mehr als 350 Millionen Nutzer und nahm 2020 bei einer Finanzierungsrunde 80 Millionen Dollar ein. Es profitiert unter anderem von der zunehmenden Digitalisierung des Lernens.

TravelPerk (Spanien)

TravelPerk aus Spanien gehört europaweit zu den Start-ups mit den größten Wachstumsraten. Seit seiner Gründung 2015 hat es mehr als 400 Millionen Dollar Kapital eingesammelt und wird mit mehr als einer Milliarde Dollar bewertet. Es erlaubt Unternehmen, Geschäftsreisen effizient zu verwalten und so Kosten zu minimieren.