Y-mAbs Therapeutics beginnt Phase-1-Studie für neue NHL-Behandlung. Kann die innovative SADA-Technologie den Aktienkurs stabilisieren?

Y-mAbs Therapeutics sendet ein Lebenszeichen inmitten einer schwierigen Phase. Das Biotech-Unternehmen hat eine potenziell bahnbrechende klinische Studie für eine neue Krebstherapie gestartet. Kann dieser Schritt den tief gefallenen Aktienkurs wiederbeleben?

Konkret geht es um die erste Phase einer klinischen Prüfung für eine neuartige Radioimmuntherapie gegen das Non-Hodgkin-Lymphom (NHL). Die eingesetzte SADA-Technologie funktioniert dabei in zwei Schritten: Zuerst bindet sich ein spezielles Protein an die Krebszellen. Anschließend wird eine radioaktive 'Fracht' verabreicht, die gezielt diese markierten Zellen zerstört und umliegendes Gewebe schonen soll.

Besonders Patienten mit fortgeschrittenem oder therapieresistentem NHL, für die es kaum noch Behandlungsoptionen gibt, setzen Hoffnungen in diesen Ansatz. Der erste Patient hat nun die anfängliche Protein- und Bildgebungsdosis erhalten – ein wichtiger erster Schritt in der sogenannten Trial 1201 Studie.

Tiefer Fall und Analysten-Skepsis

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Doch reicht dieser Fortschritt, um das Ruder herumzureißen? Die Aktie von Y-mAbs hat Anlegern zuletzt wenig Freude bereitet. Auf Jahressicht steht ein herber Verlust von rund 72 Prozent zu Buche. Der Titel ist damit klar im Abwärtstrend.

Auch Analysten zeigen sich gespalten. Während Jones Trading und Cantor Fitzgerald trotz gesenkter Kursziele an ihren Kaufempfehlungen festhalten (Ziele: 18 bzw. 19 US-Dollar), sind andere deutlich skeptischer. So stufte BofA Securities den Titel auf 'Underperform' herab und sieht das Kursziel bei nur noch 3 US-Dollar. Als Gründe nannten die Experten unter anderem die schwache Entwicklung des bereits zugelassenen Medikaments Danyelza und potenzielle finanzielle Belastungen.

Morgan Stanley bestätigte das 'Underweight'-Rating mit einem Ziel von 7 US-Dollar und verwies ebenfalls auf die Herausforderungen für Danyelza. Immerhin: Finanziell scheint Y-mAbs noch relativ solide aufgestellt zu sein. Laut Berichten verfügt das Unternehmen über mehr Barmittel als Schulden. Zusätzlich sicherte sich Y-mAbs über eine Vereinbarung mit Oppenheimer & Co. die Möglichkeit, bei Bedarf neue Aktien im Wert von bis zu 35 Millionen US-Dollar auszugeben.

Der Start der neuen NHL-Studie ist zweifellos ein Hoffnungsschimmer für Y-mAbs. Die innovative SADA-Technologie könnte sich als wertvoller Baustein erweisen. Ob dies jedoch ausreicht, um das Vertrauen der Investoren nachhaltig zurückzugewinnen und den Abwärtstrend der Aktie zu stoppen, müssen die kommenden Monate und Studienergebnisse zeigen.

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