Die Wiener Börse hat am Donnerstag im Mittagshandel ins Plus gedreht. Der heimische Leitindex ATX gewann leicht um 0,20 Prozent auf 4.020,12 Einheiten, nachdem er zur Wochenmitte bereits starke 2,28 Prozent gewonnen hatte. An den europäischen Leitbörsen herrschten nach dem jüngsten Erholungsschub hingegen negative Vorzeichen vor.

Die Spannungen an den Finanzmärkten haben sich zuletzt etwas gelöst, was wohl auch mit fehlenden Negativ-Schlagzeilen zum Thema US-Zölle zu erklären ist, schreiben die Helaba-Analysten in ihrem Tageskommentar. Vielmehr machen sich Hoffnungen auf eine Handelseinigung der USA mit Indien und Japan breit und es gibt Entspannungssignale im Zollstreit mit China, hieß es weiter.

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Am heimischen Aktienmarkt rückte Pierer Mobility mit einer Meldung ins Blickfeld der Akteure. Bei der wichtigsten Tochter, KTM, wird ab Montag das Werk in Mattighofen erneut für drei Monate heruntergefahren. Grund für die Stilllegung der Produktion des Motorradherstellers seien fehlende Bauteile, bestätigte eine Sprecherin von KTM einen ORF-Bericht. Die Pierer-Papiere reagierten mit minus 1,2 Prozent.

Polytec-Papiere legten nach Zahlenvorlage klare vier Prozent zu. Der Autozulieferer hat im Geschäftsjahr 2024 den Umsatz um 6,6 Prozent auf 677,8 Mio. Euro gesteigert und ein positives Betriebsergebnis erzielt. Das EBIT drehte mit 3,9 Mio. Euro deutlich ins Plus, nachdem im Vorjahr noch ein Minus von 6,7 Mio. Euro ausgewiesen worden war. Das Nettoergebnis blieb jedoch mit -6,9 Mio. Euro negativ. Auch für 2024 soll keine Dividende gezahlt werden.

Von Analystenseite meldete sich die Deutsche Bank und revidierte ihr Kursziel für die Verbund-Aktie von 62 auf 60 Euro leicht nach unten. Das Anlagevotum "Sell" wurde zudem bestätigt. Die Papiere des Energieversorgers tendierten mit plus 0,5 Prozent auf 66,30 Euro.

Die Experten der Baader Bank meldeten sich ebenfalls zum Verbund und haben ihre Gewinnprognosen nach unten angepasst. Das Anlagevotum für die Aktien des Energiekonzerns lautet ebenfalls unverändert auf "Reduce", das 6-Monats-Kursziel wurde gleichzeitig von 67,9 auf 65 Euro gekürzt.

Bei den schwergewichteten Banken gab es keinen klaren Richtungstrend zu beobachten. Während Erste Group leicht um 0,1 Prozent verloren, konnten die Aktien von Raiffeisen Bank International und BAWAG um 0,8 bzw. 0,3 Prozent zulegen.

ste/lof

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