Der Wiener Aktienmarkt hat seine Gewinne am Freitag bis Mittag weiter ausgebaut und konnte an seine starken Vortageszuwächse anschließen. Der heimische Leitindex ATX legte bis etwa 12.10 Uhr um 0,61 Prozent auf 4.051,43 Zähler zu. Für den marktbreiteren ATX Prime gab es ein Plus von 0,50 Prozent auf 2.026,22 Punkte.

"Die Marktteilnehmer an der Wall Street sorgen sich hinsichtlich der bereits angekündigten und vor allem der noch kommenden Zölle weitaus mehr gegenüber den Anlegern auf dem alten Kontinent", schreibt Christian Henke vom Broker IG. "Dieses recht irrationale Verhalten (der europäischen Anleger; Anm.) wird im Augenblick mit zwei Kurstreibern begründet. Zum einen fließt angesichts der Zinspolitik der Europäischen Zentralbank Kapital von jenseits des Atlantiks nach Europa und zum anderen hoffen die Anleger, dass Donald Trump, wie im Wahlkampf angekündigt, den Ukraine-Krieg in Rekordzeit beenden kann."

Die Aussicht auf Friedensgespräche im Ukraine-Krieg hatte am Donnerstag international die Aktienkurse beflügelt - auch in Wien. "Ob der Optimismus im Zusammenhang mit den Friedensverhandlungen berechtigt ist, wird sich noch zeigen müssen", kommentieren Analysten der Helaba. "Inzwischen scheint viel Positives in den Aktienkursen eskomptiert zu sein, sodass die Frage aufkommt, wie lange der Aufwärtsimpuls noch fortbestehen kann." Datenseitig sei heute vor allem ein Blick in die USA interessant - hier werden am Nachmittag Zahlen zu Einzelhandelsumsätzen und Industrieproduktion bekannt.

Am heimischen Markt legten Rosenbauer-Aktien nach Zahlen kräftige 8,1 Prozent zu. Der Feuerwehrausrüster hat im Jahr 2024 seinen Umsatz und Gewinn kräftig gesteigert und einen Auftragsrekord verbucht. "Rosenbauer ist auf einem guten Weg!", schrieben Baader-Analysten in einer ersten Reaktion. Das Unternehmen habe alle Erwartungen für 2024 übertroffen und einen Ausblick gegeben der über dem durchschnittlichem Konsens am Markt liege.

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Unter den Index-Schwergewichten legten auch OMV 2,7 Prozent zu. Bei voestalpine-Titeln war es ein Plus von 0,9 Prozent. Unter den wichtigen Bankwerten legten die Aktien von RBI und BAWAG 0,2 bzw. 0,5 Prozent zu. Erste Group-Anteile verbilligten sich hingegen um klare 1,1 Prozent.

An unteren Ende des Prime-Segments standen die Strabag-Papiere, die nach einem starken Zuwachs am Vortag heute um 4,4 Prozent nachgaben.

spo/ger

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