Vossloh Aktie: Aufwärtsbewegung fortgesetzt!
Vossloh Rolling Stock liefert die erste von zehn bestellten DE-18-Lokomotiven an Northrail aus – doch das könnte erst der Anfang sein. Mit einer Option auf weitere zehn Einheiten und einem Rekord-Auftragsbestand im Rücken positioniert sich der Schienenfahrzeugspezialist strategisch im lukrativen nordischen Markt.
Schweden-Adaption als Schlüssel
Die ausgelieferte Lokomotive durchläuft nun entscheidende Anpassungen für den schwedischen Markt:
- Installation der Zugsicherungssysteme ETCS und ATC-2
- Vorbereitung für die spezifischen Anforderungen des schwedischen Schienennetzes
- Testphase als wichtiger Meilenstein für mögliche Folgeaufträge
„Diese Lieferung markiert einen wichtigen operativen Erfolg“, kommentiert ein Branchenkenner. „Der schwedische Markt ist anspruchsvoll – wer hier Fuß fasst, stärkt seine Reputation europaweit.“
Auftragsboom trotz kurzfristiger Dellen
Während der Umsatz im ersten Quartal 2025 rückläufig war – unter anderem durch Lieferverzögerungen nach China –, spricht der Rekord-Auftragsbestand von über 1,5 Milliarden Euro eine klare Sprache.
- Management bekräftigt Jahresprognose
- Starke Performance-Kopplung der Vergütung signalisiert Vertrauen in die Zukunft
- Nordische Expansion als strategischer Wachstumshebel
„Die Zahlen zeigen eine interessante Diskrepanz“, analysiert ein Marktbeobachter. „Kurzfristige Schwankungen verdecken nicht den soliden Auftragspuffer – das gibt Spielraum für Investitionen in neue Märkte.“
Fazit: Mehr als nur eine Lok-Lieferung?
Mit der ersten Northrail-Lieferung setzt Vossloh ein wichtiges Zeichen – doch die eigentliche Botschaft liegt im Potenzial:
- Kann die erfolgreiche Schweden-Adaption die Tür für weitere nordische Aufträge öffnen?
- Wird die Option auf zehn zusätzliche Loks gezogen?
- Wie schnell lassen sich die China-Verzögerungen kompensieren?
Eines ist klar: In einer Branche, wo langfristige Auftragsbücher Stabilität garantieren, spielt Vossloh mit starken Karten. Die nächsten Quartale werden zeigen, ob der aktuelle Kurs bei 70 Euro (nahe dem 52-Wochen-Hoch von 71,50 €) gerechtfertigt ist – oder ob noch Luft nach oben besteht.
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