Voestalpine Aktie: Gewinnwachstum erfreut!
Wer zu Jahresbeginn bei Voestalpine eingestiegen ist, blickt auf eine sagenhafte Verdopplung seines Einsatzes zurück. Normalerweise wäre jetzt der klassische Zeitpunkt für Gewinnmitnahmen. Doch ausgerechnet in dieser Phase der Konsolidierung sorgt die Schweizer Großbank UBS für einen Paukenschlag, der die Karten völlig neu mischt. Ist die Rallye am Ende doch erst am Anfang?
Analysten zünden den Nachbrenner
Die bisherige Bewertung der UBS lautete nüchtern "Neutral". Das ist vorbei. Die Analysten haben das Rating auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel drastisch nach oben geschraubt: von 26,00 auf satte 43,00 Euro. Das entspricht einem massiven Aufschlag gegenüber den aktuellen Notierungen.
Der Grund für diesen Optimismus kommt aus Brüssel. Geplante Kürzungen der EU-Importquoten dürften der "Steel Division" des Konzerns als reinem EU-Player in die Hände spielen. Die Experten der Bank sind überzeugt: Der Markt hat diese positiven Effekte noch gar nicht vollständig realisiert. Folgerichtig wurden auch die Gewinnschätzungen (EBITDA) für die kommenden drei Jahre deutlich angehoben.
Die Faktenlage spricht für sich:
* Kursziel-Explosion: UBS sieht Potenzial bis 43,00 Euro.
* Schuldenabbau: Die Verschuldungsquote (Gearing) fiel auf den tiefsten Stand seit 2007.
* Performance: Seit Jahresanfang legte die Aktie um 102,42 % zu.
* Auftragsbücher: Rekordauftrag in der Türkei und Expansion in den USA.
Glänzende Bilanz als Fundament
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Es sind nicht nur externe Faktoren, die für den Stahlkonzern sprechen. Die Hausaufgaben wurden gemacht. Trotz eines schwierigen Marktumfelds und leicht rückläufiger Umsätze konnte das operative Ergebnis gesteigert werden.
Besonders beeindruckend ist die Disziplin in der Bilanz: Die Nettoverschuldung schmolz auf 1,5 Milliarden Euro ab. Damit steht das Unternehmen so solide da wie seit fast zwei Jahrzehnten nicht mehr. Das schafft finanziellen Spielraum für strategische Großprojekte, wie die kürzlich gestartete Forschungsanlage "Hy4Smelt" für grünen Wasserstoff oder die neue Produktionshalle in Indiana, USA.
Die Ruhe vor dem Ausbruch?
Derzeit gönnt sich die Aktie eine kleine Verschnaufpause. Mit einem Schlusskurs von 36,82 Euro am Freitag notiert das Papier in Schlagdistanz zum frischen 52-Wochen-Hoch bei 37,42 Euro. Der Rücksetzer vom Freitag (-0,27 %) wirkt angesichts der Jahresperformance kaum der Rede wert.
Viel spannender ist der Blick auf die Unterstützung: Solange die Marke von 36 Euro hält, bleiben die Bullen am Drücker. Mit dem Rückenwind der UBS-Analyse und einem intakten Aufwärtstrend – der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt beträgt komfortable 38,51 % – deutet vieles darauf hin, dass die 40-Euro-Marke bald fallen könnte. Die Importquoten der EU könnten das Zünglein an der Waage sein, das die nächste Stufe der Kursrakete zündet.
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