UBS meldet robuste Quartalszahlen trotz schwieriger Marktbedingungen und fortschreitender Credit-Suisse-Integration. Wie nachhaltig ist der Erfolg?

Die UBS hat einmal mehr bewiesen, warum sie zu den resilientesten Banken der Welt zählt. Trotz rückläufiger Gewinne im ersten Quartal 2025 übertraf der Schweizer Finanzriese die Erwartungen der Analysten deutlich – ein bemerkenswerter Erfolg angesichts der anhaltenden Belastungen durch die Credit-Suisse-Integration. Doch wie lange kann die Bank diesen Spagat zwischen Kostendruck und Wachstum noch durchhalten?

Zahlen sprechen klare Sprache

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Die aktuellen Quartalsergebnisse zeigen ein gemischtes Bild:

  • Vorsteuergewinn: 2,13 Mrd. USD (-10% zum Vorjahr)
  • Reingewinn: 1,69 Mrd. USD (-3,6%)
  • Nettoneugelder im Wealth Management: 32 Mrd. USD
  • Verwaltete Vermögen: 6.153 Mrd. USD

Besonders beeindruckend: Die globale Vermögensverwaltung erwies sich als stabiler Pfeiler und zog massive Neugelder an. Während andere Banken mit Abflüssen kämpfen, bestätigt dies die starke Marktposition der UBS bei vermögenden Kunden.

Die CS-Integration: Fortschritte bei hohen Kosten

Die Übernahme der Credit Suisse bleibt eine Herkulesaufgabe. Zwar meldet die UBS bereits Kosteneinsparungen von 8,4 Mrd. USD seit Beginn der Restrukturierung, doch der Weg zum Ziel von 13 Mrd. USD bis 2026 ist noch weit. Das Kosten-Ertrags-Verhältnis stieg im Quartal leicht an – ein Warnsignal, das die Bank jedoch langfristig unter 70% drücken will.

Analysten bleiben vorsichtig optimistisch

Die Reaktion der Marktbeobachter fiel gemischt aus:

  • Goldman Sachs und JPMorgan bestätigten ihre positiven Ratings
  • Jefferies verharrt bei "Hold"

Die Dividende für 2024 wurde auf der HV Ende April beschlossen, was den Anlegern zumindest eine gewisse Planungssicherheit bietet.

Ausblick: Wetterleuchten am Horizont

Trotz der robusten Performance warnt das Management vor anhaltenden globalen Unsicherheiten und erhöhter Volatilität. Die eigentliche Bewährungsprobe steht der UBS noch bevor: Kann sie die Credit-Suisse-Integration erfolgreich abschließen und gleichzeitig im anspruchsvollen Wealth-Management-Geschäft die Führungsposition behaupten?

Die jüngsten Zahlen geben Anlass zu vorsichtigem Optimismus – doch der Aktienkurs, der aktuell rund 20% unter dem 52-Wochen-Hoch notiert, spiegelt die anhaltenden Zweifel der Anleger wider. Es bleibt ein Balanceakt auf Messers Schneide.

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