Stoss: "Habe ÖOC mit meiner Mannschaft toll aufgepeppelt"
Seit gut 15 Jahren und 5 Monaten steht Karl Stoss an der Spitze des Österreichischen Olympischen Komitees (ÖOC).
Bei der Präsidiums- und Vorstandswahl am Montag im Rahmen einer ordentlichen ÖOC-Hauptversammlung in Wien tritt der 68-jährige Vorarlberger nach vier Amtszeiten nicht mehr an. Gemäß der Wahlliste soll das aktuelle ÖOC-Vorstandsmitglied Horst Nussbaumer zum Nachfolger gewählt werden. Im APA-Interview zog Stoss Bilanz und nahm auch zu einigen anderen Aspekten Stellung.
Frage: Herr Stoss, Sie stehen unmittelbar vor dem Ende Ihrer Amtszeit. Wie hat sich in diesen rund 15 Jahren die olympische Bewegung aus Ihrer Sicht entwickelt?
Karl Stoss: "Es ist eine sehr kraftvolle Bewegung - die Mehrstufigkeit mit den Jugendspielen, mit den kontinentalen Spielen und natürlich mit den großen Spielen. Es ist das Besondere und Wichtige, dass wir unserer Jugend zeigen, dass es ohne Disziplin und Leistungsbereitschaft nicht geht, erfolgreich zu sein. Das hat sich gewaltig geändert, dass man diese Dinge in den Vordergrund gestellt hat und ich glaube, man wird das in Zukunft noch viel mehr müssen.
Wir erleben in vielen Stufen eine Erosion des Vertrauens. Das gilt für Regierungen, für NGOs, aber auch für sportliche Veranstaltungen. Wir müssen die Werte aufzeigen, dass es sich lohnt, sauberen Sport und Fairplay zu praktizieren und umzusetzen. Da sind wir auf einem guten Weg, da hat sich viel getan."
(Interview wird unterhalb fortgeführt)








