ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Verluste überwiegen - Geldpolitik im Fokus
PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Donnerstag ihrer zuletzt guten Entwicklung überwiegend Tribut gezollt. "Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, hat die Anleger heute auf den harten Boden der Realität eines sich ausweitenden Handelskrieges mit den USA zurückgeholt", schrieb Analyst Jochen Stanzl vom Broker CMC Markets.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50
In London, Zürich und Stockholm standen am Donnerstag geldpolitische
Entscheidungen im Fokus. Der zur Wochenmitte kaum bewegte britische
FTSE 100
Sowohl die Leitzinssenkung in Zürich als auch die Beibehaltung der aktuellen Zinsen in London und Stockholm waren so erwartet worden. Die Bank of England betonte die "große wirtschaftliche Unsicherheit" - ähnlich wie am Vortag die US-Notenbank Fed, die ihren Leitzins ebenfalls nicht angetastet hatte.
Die Inflation in Großbritannien hatte sich jüngst als hartnäckig erwiesen. Zudem sorgt die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump dies- wie jenseits des Atlantik für Inflationsängste - obwohl die EU die Gegenzölle für die amerikanischen Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte um zwei Wochen auf Mitte April verschoben hat. Die britische Regierung hatte schon vor einiger Zeit erklärt, vorerst auf Gegenzölle verzichten zu wollen.
EZB-Chefin Lagarde gab am Donnerstag keine klaren Signale für das weitere geldpolitische Vorgehen. Es sei angesichts der erhöhten Unvorhersehbarkeit mit Blick auf die Zollpolitik nicht möglich, feste Verpflichtungen bei den Zinsen einzugehen.
Zu den Verlierern in Europa gehörten die gut gelaufenen
Rüstungswerte. So verloren etwa Safran
Auch Luxusaktien aus dem Bereich hochwertige Uhren standen unter
Verkaufsdruck. Richemont
Unter den schwächelnden Technologietiteln
Die Papiere von Sodexo
Für Eutelsat
ISIN GB0001383545 EU0009658145 EU0009658160 CH0009980894
AXC0278 2025-03-20/18:34
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