MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft bleibt skeptisch. Das Ifo-Geschäftsklima verharrte im Februar auf 85,2 Punkten, wie das Ifo-Institut am Montag in München mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt einen leichten Anstieg auf 85,8 Punkte erwartet. Damit bleibt das wichtigste deutsche Konjunkturbarometer auf einem langfristig niedrigen Niveau.

Die rund 9.000 vom Ifo-Institut befragten Unternehmen blicken zwar etwas optimistischer auf die künftigen Geschäfte, der Indexwert ist hier etwas gestiegen. Die aktuelle Geschäftslage wurde dagegen schlechter eingeschätzt. "Die Unternehmen waren etwas unzufriedener mit den laufenden Geschäften", kommentierte Ifo-Präsident Clemens Fuest.

Verbessert habe sich zwar das Geschäftsklima im verarbeitenden Gewerbe, im Handel und im Baugewerbe. Dagegen ist der Unterindikator für den Bereich Dienstleistungen gesunken. Hier zeigten sich die Unternehmen weniger zufrieden mit der aktuellen Lage. Auch die Erwartungen haben sich im Dienstleistungssektor eingetrübt. "Insbesondere im Bereich Transport und Logistik nahmen die skeptischen Stimmen zu", heißt es in der Mitteilung des Forschungsinstituts.

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Nach Einschätzung des Analysten Jens-Oliver Niklasch von der Landesbank Baden-Württemberg machen die Ifo-Daten deutlich, dass sich "die deutsche Wirtschaft im Tief festgefressen hat und wachstumsfreundliche Reformen dringend nötig sind".

Die weitere Entwicklung dürfte in den kommenden Monaten davon abhängen, wie sich die Koalitionsverhandlungen entwickeln, sagte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank. Nach der Bundestagswahl sei eine Zweierkoalition aus CDU/CSU und SPD möglich, allerdings müsse die neue Regierung zu schnellen Maßnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft kommen, sagte Gitzel./jkr/jsl/jha/

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