Die Wiener Ottakringer Getränke AG konnte den Betriebsverlust (Ebit) im ersten Halbjahr 2021 von 6,4 auf 1,99 Mio. Euro auf rund ein Drittel verringern. Das Vorsteuerergebnis erholte sich im Jahresvergleich von minus 7,29 auf minus 2,06 Mio. Euro. Der Umsatz sank um 5 Mio. Euro auf 84,5 Mio. Euro. Die Zahl der Mitarbeiter reduzierte sich von 859 auf 770, wie aus dem Halbjahresfinanzbericht des Konzerns von Mittwochnachmittag hervorgeht.

Bei den Verkaufszahlen ist ein deutlicher Abwärtstrend beim Bierabsatz ersichtlich. Hier gab es gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres einen Rückgang um 6,7 Prozent auf 246.500 Hektoliter. Beim Mineralwasser-Verkauf wiederum gab es einen Zuwachs von 1,3 Prozent auf 945.600 Hektoliter, bei Limonaden und "Near Water" betrug der Anstieg 6,7 Prozent auf 308.600 Hektoliter. Unterm Strich wurden heuer in den ersten sechs Monaten 1,5 Millionen Hektoliter abgesetzt - ein Plus von 1 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2020.

Zum Ausblick teilte der Konzern mit, dass für das Gesamtjahr ein Umsatzanstieg erwartet werde. Ein ausgeglichenes Betriebsergebnis werde hier weiterhin angestrebt, wobei die Einschränkungen durch die Covid-19-Pandemie hier einen wesentlichen Einfluss hätten.

stf/kre

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