Die Norma Group SE verzeichnet aktuell erheblichen Gegenwind an der Börse. Mit einem Schlusskurs von 13,32 Euro am Donnerstag hat das Papier innerhalb des letzten Monats einen drastischen Wertverlust von 15,05 Prozent erlitten. Seit Jahresbeginn summiert sich der Rückgang bereits auf 11,55 Prozent. Besonders bemerkenswert: Die Aktie notiert derzeit etwa 32 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 19,66 Euro, das erst Mitte Mai 2024 erreicht wurde.

Die Fundamentaldaten des Verbindungstechnik-Spezialisten deuten jedoch auf eine mögliche Unterbewertung hin. Mit einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von 0,35 und einem Kurs-Cashflow-Verhältnis von 3,59 liegt das Unternehmen deutlich unter dem Branchendurchschnitt. Diese Kennzahlen haben Analysten veranlasst, die Aktie im Konsens mit "Outperform" einzustufen und ein mittleres Kursziel von 19,43 Euro auszurufen – was einem beachtlichen Aufwärtspotenzial von über 41 Prozent entspricht.

Verkauf des Wassermanagement-Segments im Fokus

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Die DZ Bank bekräftigt ihre Kaufempfehlung mit einem fairen Wert von 18 Euro. Analyst Thorsten Reigber hebt dabei die hohe Dividendenkontinuität des Unternehmens hervor. Als strategisch bedeutsam für 2025 wird der geplante Verkauf des Wassermanagement-Geschäfts und insbesondere die anschließende Verwendung des Erlöses betrachtet. Der Experte sieht die Aktie als günstig bewertet an, vorausgesetzt, Norma erreicht in den verbleibenden Geschäftsbereichen die mittelfristig angestrebten Margen.

Verhaltener Ausblick für 2025

Für das laufende Geschäftsjahr prognostiziert die Norma Group einen Umsatz zwischen 1,1 und 1,2 Milliarden Euro, was in etwa dem Niveau des Vorjahres entspricht. Das Management rechnet mit einer zurückhaltenden Nachfrageentwicklung im ersten Halbjahr, erwartet jedoch eine Belebung ab der zweiten Jahreshälfte.

Aus technischer Perspektive zeigt die Aktie derzeit Schwächesignale. Der Kurs liegt fast 14 Prozent unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 15,46 Euro und mehr als 12 Prozent unter der 200-Tage-Linie. Mit einem RSI-Wert von 35,4 nähert sich das Papier allerdings dem überverkauften Bereich, was in Verbindung mit den attraktiven Fundamentaldaten und positiven Analysteneinschätzungen auf eine mögliche überproportionale Kursreaktion bei einer Trendwende hindeuten könnte.

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