Micron verzeichnet Kursgewinn durch Großauftrag, doch Analysten bleiben skeptisch angesichts von Handelszöllen und Marktdruck.

Die Micron-Aktie zeigt heute eine erfreuliche Erholung mit einem Plus von 4,18% auf 64,04 Euro. Doch der Schein trügt – der Speicherchiphersteller kämpft weiter mit massiven Herausforderungen.

Lieferketten-Poker im HBM-Markt

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Was treibt Micron plötzlich in die Höhe? Ein Großauftrag beim koreanischen Zulieferer Hanmi Semiconductor gibt Anlass zur Hoffnung. Das Unternehmen orderte rund 50 TC-Bonder für die Produktion von High-Bandwidth-Memory (HBM) – eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr.

Der Deal zeigt: Micron will im erbitterten Kampf mit SK hynix und Samsung mithalten. Gerüchten zufolge könnte noch in diesem Jahr ein weiterer Großauftrag folgen. Doch kann das den Abwärtstrend stoppen?

Analysten bleiben skeptisch

  • Barclays senkte erst gestern das Kursziel – trotz "Overweight"-Einstufung
  • Bank of America hatte bereits am Vortag gewarnt und hält sich neutral
  • Hauptsorgen: Handelszölle, schwache Nachfrage in China, Preisdruck bei NAND-Speichern

Der Titel bleibt ein Spielball externer Faktoren. Seit Jahresanfang verlor er fast 25%, vom Allzeithoch im Juni 2024 sind es sogar satte 55,9%. Die jüngste Erholung wirkt da wie ein Tropfen auf den heißen Stein.

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