Meta Aktie: 550-Millionen-Schock!
Meta Platforms steckt in einem Dilemma: Während die Aktie ihre beste Handelswoche seit Mai verzeichnete und nahe der 648-Dollar-Marke schloss, hat ein spanisches Gericht einen Hammer geschwungen – 550 Millionen Dollar Strafe wegen Datenschutzverstößen. Gleichzeitig investiert der Tech-Riese Milliarden in KI-Infrastruktur und gerät in Europa weiter unter Druck. Kann Mark Zuckerbergs Konzern den Spagat zwischen Wachstum und Regulierung meistern?
Halbe Milliarde für Datenschutz-Vergehen
Die Nachricht aus Spanien wiegt schwer: Ein Gericht hat Meta zur Zahlung von rund 550 Millionen Dollar an Medienunternehmen verurteilt. Der Grund: Das soziale Netzwerk soll Kundendaten für digitale Werbezwecke rechtswidrig gebündelt haben. Diese Strafzahlung trifft die Kapitalreserven des Unternehmens direkt – auch wenn die Börse bisher erstaunlich gelassen reagiert hat.
Doch Spanien bleibt kein Einzelfall: Auch Italiens Kartellbehörde hat ihre Ermittlungen ausgeweitet. Im Fokus stehen diesmal die KI-Tools von WhatsApp und wie Nutzerdaten zum Training künstlicher Intelligenz verwendet werden. Europa entwickelt sich zunehmend zum rechtlichen Minenfeld für Meta.
KI-Offensive: Abkehr von Nvidia?
Parallel zu den juristischen Kämpfen setzt Meta auf eine strategische Neuausrichtung seiner KI-Infrastruktur. Medienberichten zufolge verhandelt der Konzern mit Google über den Kauf von Tensor Processing Units (TPUs). Diese Prozessoren würden die bisherige Abhängigkeit von Nvidia-Chips reduzieren – ein kluger Schachzug angesichts explodierender Kosten. Allein im kommenden Jahr will Meta über 100 Milliarden Dollar in Rechenzentren und Hardware investieren.
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Analysten von Rosenblatt Securities sehen bereits erste messbare Erträge aus diesen KI-Investitionen. Die Frage bleibt jedoch: Reichen die Gewinne aus der künstlichen Intelligenz aus, um die steigenden Rechts- und Infrastrukturkosten zu kompensieren?
Bullen verteidigen 600-Dollar-Marke
Trotz der Belastungen zeigt sich die Meta-Aktie technisch robust. Nach einer erfolgreichen Verteidigung der 600-Dollar-Schwelle zu Wochenbeginn folgte eine deutliche Erholung. Die erneute Begeisterung für die "Magnificent Seven"-Tech-Aktien und positive Stimmung im Sektor trieben den Kurs nach oben. Vom 52-Wochen-Hoch bei knapp 800 Dollar ist das Papier allerdings noch ein Stück entfernt.
Die Gemengelage bleibt angespannt: Während Metas KI-Strategie Früchte zu tragen beginnt, wachsen die regulatorischen Risiken in Europa weiter. Anleger müssen abwägen, ob das operative Momentum die juristischen Altlasten überwiegen kann.
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