Lockheed Martin setzt auf Raumfahrtpartnerschaften und Rüstungsgeschäfte, während die Aktie trotz guter Quartalszahlen kämpft. Kann die Strategie den Abwärtstrend stoppen?

Der US-Rüstungs- und Raumfahrtkonzern Lockheed Martin setzt gleichzeitig auf zwei strategische Säulen: Die Zusammenarbeit mit privaten Raumfahrtunternehmen und lukrative Rüstungsgeschäfte. Doch können diese Initiativen das angeschlagene Aktienkursniveau nachhaltig stützen?

Partnerschaft mit Firefly Aerospace

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Ein aktueller Fokus liegt auf der Kooperation mit Firefly Aerospace. Die für heute geplante Mission "Message in a Booster" soll den LM-400-Satelliten von Lockheed Martin ins All bringen – ein wichtiger Test für die potenziell bis zu 25 Missionen umfassende Partnerschaft. Nach wetterbedingten Verzögerungen steht nun der Beweis an, ob Fireflys Alpha-Rakete die versprochene Nutzlastkapazität von 1.030 kg zuverlässig in den Orbit bringen kann. Für Lockheed Martin geht es dabei um mehr als nur einen Satellitenstart: Es ist ein strategischer Schritt, um sich unabhängiger von etablierten Trägerraketen zu machen.

Rüstungsgeschäfte laufen weiter

Parallel sicherte sich das Unternehmen einen 46-Millionen-Dollar-Auftrag für Javelin-Panzerabwehrraketen an Irland. Die Lieferung umfasst 44 Lenkflugkörper und 36 Startgeräte – ein vergleichsweise kleiner, aber symbolträchtiger Deal in Zeiten wachsender europäischer Verteidigungsausgaben. Gleichzeitig arbeitet Lockheed Martin an der JAGM-Quad-Launcher-Lösung für die US-Marine, die gegen maritime und luftgestützte Drohnen eingesetzt werden soll.

Solide Zahlen, aber Kurs bleibt unter Druck

Die jüngsten Quartalszahlen überraschten positiv: Mit einem EPS von 7,28 US-Dollar (14 % mehr als im Vorjahr) und einem Umsatz von 18 Milliarden US-Dollar übertraf Lockheed Martin die Erwartungen. Das Unternehmen lieferte zudem 47 F-35-Kampfjets aus und schüttete 1,5 Milliarden US-Dollar an Aktionäre aus. Institutionelle Investoren wie Charles Schwab stockten ihre Positionen auf – doch die Aktie kämpft weiter mit dem Abwärtstrend und liegt deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch.

Die entscheidende Frage bleibt: Können Raumfahrtambitionen und Rüstungsaufträge den Konzern aus der Börsenflaute befreien? Die nächsten Quartale werden zeigen, ob die Strategie aufgeht.

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