Israel will Demilitarisierung von Teilen Südsyriens
TEL AVIV (dpa-AFX) - Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat Berichten zufolge eine Demilitarisierung von Gebieten südlich der syrischen Hauptstadt Damaskus gefordert. Es gehe um die Provinzen Kuneitra, Daraa und Suweida, habe Netanjahu vor Offiziersanwärtern gesagt, berichtete die Zeitung "Times of Israel". Dort dürften weder Truppen der Islamistengruppe Haiat Tahrir al-Scham (HTS) noch jene einer neuen syrischen Armee stationiert sein, verlangte Netanjahu.
Eine Rebellenallianz unter Führung der HTS hatte im vergangenen Jahr Syriens Langzeitmachthaber Baschar al-Assad gestürzt. Seitdem hat die israelische Armee ihre militärischen Aktivitäten auf syrischem Gebiet bereits deutlich ausgeweitet.
Netanjahu betonte, israelische Truppen würden auf dem Berg Hermon und in der Pufferzone auf den Golanhöhen bleiben, und zwar "auf unbegrenzte Zeit". Die eigentlich demilitarisierte Pufferzone wird von den Vereinten Nationen überwacht und liegt zwischen den von Israel seit 1967 besetzten syrischen Golanhöhen und dem Rest Syriens. Syrien fordert den Abzug der israelischen Truppen.
Israels Verteidigungsminister Israel Katz sagte dem Zeitungsbericht zufolge vor den Offiziersanwärtern, die israelische Armee habe bisher neun Stellungen auf syrischem Gebiet angelegt. Zwei befänden sich auf dem Berg Hermon und sieben in der Pufferzone. Diese Stellungen, in denen die Armee auf unbegrenzte Zeit bleiben solle, dienten der "Verteidigung gegen jede Herausforderung", sagte Katz./ro/DP/jha
AXC0095 2025-02-23/20:15
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