Der Modehändler Hugo Boss leidet weiter unter den Restriktionen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Der Umsatz sank im ersten Quartal um 10 Prozent auf 497 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch in Metzingen mitteilte. Dank Einsparungen erzielte Hugo Boss einen kleinen operativen Gewinn (Ebit) von einer Million Euro. Im Vorjahr, als die Pandemie erstmals an Wucht gewonnen hatte, hatte das Unternehmen einen Verlust von 14 Millionen Euro verbucht. Die Zahlen fielen besser aus, als von Analysten befürchtet.

Unter dem Strich schrieb Hugo Boss jedoch weiter rote Zahlen, auch wenn sich der Verlust von 18 Millionen Euro im Vorjahr auf 8 Millionen Euro verringerte. Für das laufende Jahr zeigte sich der Modehändler zurückhaltend. Einen präzisen Ausblick könne das Unternehmen derzeit nicht geben. Jedoch rechnet das Management mit einer spürbaren Erholung seiner Geschäfte im Jahresverlauf. Im zweiten Quartal erwartet Hugo Boss, dass sich der Umsatz im Vergleich zum besonders hart getroffenen Vorjahresquartal nahezu verdoppeln dürfte. Zudem soll das Ebit erneut positiv ausfallen./nas/stk

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AXC0069 2021-05-05/07:59

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