ÖHV und WAVV setzen ein Zeichen und engagieren sich gemeinsam für ein faires Miteinander in der Unterkunftsvermietung.

Wien (OTS) - „Natürlich ist es unangenehm, sich ständig von schwarzen Schafen distanzieren zu müssen. Wir stehen für professionelle Vermietung und Transparenz“, sieht Stephanie Rank, Präsidentin der Wiener Apartmentvermieter Vereinigung (WAVV), absolut keine Notwendigkeit, die Buchhaltung nach Irland auszulagern: „Weil wir unsere Einnahmen deklarieren und Ortstaxen und Steuern in vollem Umfang abführen. Ein Einblick in die Bücher ist jederzeit möglich“, empfehlen sich die Apartmentvermieter auch für Business-Gäste: „Im Long-Stay-Bereich sind wir durchaus etabliert.“

Ja zu fairem Wettbewerb

Michaela Reitterer, Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), sieht darin eine sinnvolle Ergänzung des Angebots, wiewohl die Anbieter natürlich in einem – fairen – Wettbewerb stehen: „Jeder spielt seine Stärken aus. Gibt es gemeinsame Interessen, stimmt man sich ab“, sieht sie die Voraussetzungen für ein befruchtendes Miteinander gegeben: „Da kommt es immer auf beide Seiten an. Ob sich jeder an die Regeln hält.“

Zweifel an der Notwendigkeit von Fake-Accounts

Der WAVV trägt die ÖHV-Forderungen an die Gesetzgeber in Bund und Ländern mit: „Völlig fremde Leute in das eigene Schlafzimmer zu lassen, aber sich gleichzeitig hinter einem Fake-Account verstecken, das passt nicht zusammen. Warum tut man so etwas bloß?“, fasst Rank die Zweifel der registrierten Anbieter in einer rhetorischen Frage zusammen und plädiert für die Einführung einer Registrierungspflicht für alle Unterkunftsanbieter nach dem Vorbild von Amsterdam oder San Francisco in Österreich. Hat die Politik einen Überblick über das Angebot, wären daraus weitere Schritte abzuleiten.

Gemeinsam für Win-Win-Situation

„Wir hören ja auch ständig, dass die Sharing Economy erst an ihrem Anfang steht. Wenn jetzt schon der Wohnraum angeblich knapp ist in vielen Regionen, wie wird das erst in ein paar Jahren aussehen“, schlagen Rank und Reitterer vor, Wohnungen weiterhin in erster Linie für Wohnzwecke zu verwenden und das touristische Angebot an Gäste zu vermieten: „Das wäre eine Win-Win-Situation.“

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