Hellofresh Aktie: Kein Funken Hoffnung mehr?
Der Kochboxenversender plant umfangreiche Effizienzsteigerungen bis 2026, während die Aktie nach Veröffentlichung der Geschäftsprognose deutlich nachgab.
Die HelloFresh SE hat am Montag ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt und verzeichnete daraufhin einen deutlichen Kursrückgang an der Börse. Der Aktienkurs des Kochboxenversenders fiel im Tagesverlauf um 3,09 Prozent auf 10,05 Euro. Die in Berlin ansässige Gesellschaft kündigte eine Ausweitung ihres bereits im zweiten Halbjahr 2024 initiierten Effizienzprogramms an, das nun bis 2026 verlängert werden soll.
Für das laufende Geschäftsjahr 2025 erwartet HelloFresh einen Rückgang des währungsbereinigten Umsatzes zwischen 3 und 8 Prozent. Diese Prognose steht im Kontrast zu den durchschnittlichen Analystenschätzungen, die bislang von einem Wachstum von 2,7 Prozent ausgegangen waren. Der Konzern begründet diese Entwicklung mit einer stärkeren Fokussierung auf Effizienz und disziplinierte Marketingausgaben, wobei hochwertigen Kunden Vorrang vor Volumen eingeräumt werden soll. Besonders bei den Kochboxen wird ein währungsbereinigter Umsatzrückgang von mehr als 10 Prozent erwartet, während im Bereich der Fertiggerichte ein Wachstum im niedrigen bis mittleren Zehnerprozentbereich prognostiziert wird.
Gewinnsteigerung trotz Umsatzrückgang
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Trotz des erwarteten Umsatzrückgangs strebt HelloFresh eine deutliche Steigerung des bereinigten Betriebsergebnisses (AEBIT) an. Für das Jahr 2025 peilt der Konzern ein AEBIT zwischen 200 und 250 Millionen Euro an, was gegenüber den 136 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2024 einem Anstieg von rund 65 Prozent entsprechen würde. Das bereinigte EBITDA soll von 399 Millionen Euro auf 450 bis 500 Millionen Euro steigen. Diese Verbesserung der Profitabilität soll durch umfassende Kosteneffizienzmaßnahmen erreicht werden, die alle wesentlichen Aspekte der Kostenbasis mit Ausnahme der ausgelieferten Produkte betreffen. Dazu zählen höhere Renditen der Marketingaufwendungen, Produktivitätssteigerungen in der Produktion, Verringerung der Produktionskapazitäten für Kochboxen, Einsparungen bei den Personalkosten und ein nachhaltig niedrigeres Niveau der Investitionsausgaben. Parallel dazu verzeichnete das Unternehmen eine erhöhte Beteiligung des Finanzinstituts DWS Investment GmbH, das seinen Anteil auf 3,80 Prozent der Stimmrechte erhöht hat.
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