Der Spielehersteller bewältigt finanzielle Herausforderungen durch Fokus auf ältere Zielgruppen und passt seine globale Beschaffungsstrategie an die Zollpolitik an.


Der Spielwaren- und Spielehersteller Hasbro sieht sich derzeit mit mehreren Entwicklungen konfrontiert, die sowohl seine Marktposition als auch die zukünftigen Aussichten beeinflussen.

Im jüngsten Quartalsbericht vermeldete Hasbro einen Nettoverlust von 34,3 Millionen Dollar für das vierte Quartal, was eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Verlust von 1,06 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal darstellt. Der bereinigte Gewinn pro Aktie lag bei 46 Cent und übertraf damit die Analystenschätzungen. Der Umsatz ging jedoch um 15 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar zurück, was hauptsächlich auf den Verkauf des Film- und Fernsehgeschäfts eOne zurückzuführen ist.

Um der sinkenden Nachfrage im traditionellen Spielwarensegment entgegenzuwirken, verlagert Hasbro seinen Fokus verstärkt auf "Kidults" – jugendliche und erwachsene Konsumenten. Etwa 60 Prozent des Umsatzes stammen mittlerweile von Kunden im Alter von 13 Jahren und älter. Das Unternehmen plant, etablierte Franchises wie Star Wars und Spider-Man sowie digitale Spiele und Sammelkartenspiele wie "Dungeons & Dragons" und "Magic: The Gathering" zu nutzen, um diese Zielgruppe anzusprechen.

Anpassung der Lieferkette angesichts von Zollbedenken

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Die anhaltenden US-Zölle auf Importe aus China, Mexiko und Kanada stellen Hasbro vor Herausforderungen. Als Reaktion darauf arbeitet das Unternehmen an einer Umstrukturierung seiner Lieferkette und passt seine Beschaffungsstrategie an, um die Abhängigkeit von China zu verringern. Derzeit stammen 50 Prozent des US-Spielwaren- und Spielevolumens von Hasbro aus China, doch plant das Unternehmen, diesen Anteil innerhalb von zwei Jahren auf unter 40 Prozent zu senken.

Hasbro bekräftigt sein Engagement gegenüber den Aktionären durch die Ankündigung einer Quartalsdividende von 0,70 Dollar je Aktie, die am 15. Mai 2025 ausgezahlt wird. Diese Maßnahme unterstreicht den Fokus des Unternehmens, trotz Marktschwankungen Wert zu schaffen.

Trotz der genannten Herausforderungen zeigt die Hasbro-Aktie Widerstandsfähigkeit und verzeichnete im vergangenen Jahr einen Anstieg von über 30 Prozent. Die strategischen Initiativen des Unternehmens, darunter die Ausrichtung auf den Markt für erwachsene Konsumenten und die Umstrukturierung der Lieferkette, zielen darauf ab, Wachstum und Rentabilität in einer wettbewerbsintensiven Branche zu sichern.

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