KAPPELN/HEIDE (dpa-AFX) - Die Zukunft der geplanten Northvolt-Batteriefabrik in Heide hängt nach Überzeugung von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) vom Einstieg weiterer Investoren ab. Derzeit liefen Gespräche mit Interessenten, sagte Habeck dem NDR am Rande einer Veranstaltung in Kappeln. "Ob das dann wirklich dazu führt, dass am Ende alles steht, das kann ich heute nicht sagen. Da ist eine Dynamik drin und hoffentlich passiert es auch."

Von den technischen und finanziellen Problemen bei Northvolt habe er erst nach Vertragsschluss mit dem Unternehmen erfahren, so Habeck. Northvolt hatte im Januar 2024 die Entscheidung für den Bau einer Batteriefabrik in Heide bekanntgegeben. Auf die Frage, ob das schwedische Unternehmen möglicherweise wichtige Informationen zurückgehalten habe, sagt Habeck: "Die Probleme bei Northvolt wurden uns erst bekannt, weit, nachdem die Verträge geschlossen wurden. Ob das davor nicht bekannt war oder verheimlicht war, das kann ich nicht sagen."

Erste Zellmontage in Heide im Jahr 2027?

Northvolt ringt seit längerem mit Finanzproblemen und hatte im November in den USA Gläubigerschutz beantragt. Das Unternehmen meldete dort ein Restrukturierungsverfahren gemäß Chapter 11 des US-Insolvenzrechts an.

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In der zweiten Jahreshälfte 2027 plant Northvolt, mit der ersten Zellmontage in Heide zu beginnen. In Anschluss soll der Fabrikhochlauf starten.

Die Krise bei dem Unternehmen könnte für den Bund und das Land Schleswig-Holstein teuer werden. Northvolt hat rund 600 Millionen Euro von der staatlichen Förderbank KfW erhalten, für die Bund und Land je zur Hälfte bürgen./moe/DP/mis

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