Neue US-Importzölle von 25% gefährden die Rendite des Automobilherstellers GM, dessen Aktienkurs bereits um über 7% gefallen ist - Produktionsverlagerung zeitaufwendig


Die jüngst angekündigten US-Importzölle setzen die Aktie des amerikanischen Automobilriesen General Motors (GM) massiv unter Druck. Nach der Bekanntmachung der neuen Zollpolitik durch die Trump-Administration fiel der Aktienkurs im Handel an der New Yorker Börse um mehr als 7 Prozent auf 47,20 US-Dollar. Analysten prognostizieren weitreichende Folgen für den Autohersteller, da GM als einer der größten Importeure von Fahrzeugen aus dem Ausland besonders betroffen ist. In den ersten drei Quartalen des Vorjahres stammte etwa die Hälfte aller in den USA verkauften GM-Fahrzeuge aus ausländischer Produktion – vornehmlich aus Mexiko, Kanada, Brasilien, China und Südkorea.


Die ab 3. April geltenden neuen Zölle in Höhe von 25 Prozent auf nahezu alle importierten Fahrzeuge und Komponenten könnten laut Branchenexperten die Gewinnspanne des Unternehmens erheblich schmälern. Berechnungen zufolge könnten diese Maßnahmen zu einer Kostenerhöhung von durchschnittlich 6.700 US-Dollar pro Fahrzeug führen. Besonders problematisch für GM ist dabei die Tatsache, dass eine Verlagerung der Produktion in die USA, um die Zölle zu umgehen, mit erheblichen Kosten und Zeitaufwand verbunden wäre. Analysten schätzen, dass eine solche Umstrukturierung der Lieferketten typischerweise zwischen 12 und 36 Monate dauern würde.


Düstere Aussichten für Detroit

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Die Aussichten für traditionelle Autohersteller aus Detroit wie GM und Ford erscheinen besonders düster. Nach Einschätzung von Marktexperten könnte der EBIT beider Unternehmen bis 2025 um bis zu 30 Prozent einbrechen, selbst wenn sie Preiserhöhungen vornehmen und gewisse Anpassungen bei ihren Zulieferketten umsetzen. General Motors steht dabei vor einem klassischen Dilemma: Entweder die Zollkosten absorbieren und damit die Margen drastisch reduzieren oder die Preise erhöhen mit dem Risiko eines erheblichen Absatzrückgangs. Die Analysten betonen, dass die Zollpolitik auf Langfristigkeit ausgelegt sei und keine Auslaufklausel oder Einführungsphase vorsehe. Während Tesla aufgrund seiner hochgradig lokalisierten Lieferkette als Gewinner der neuen Zollpolitik gilt, scheint GM trotz einer vergleichsweise besseren Position als andere ausländische Hersteller dennoch vor erheblichen Herausforderungen zu stehen, die mittelfristig den Aktienkurs weiter belasten könnten.


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