Fresnillo verzeichnet deutliche Rückgänge bei Silber- und Goldförderung, während die Edelmetallpreise Höchststände erreichen. Kann der Bergbaukonzern die Herausforderungen meistern?

Produktionsprobleme drücken den Titel

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Der Edelmetallbergbaukonzern Fresnillo kämpft mit spürbaren Produktionsrückgängen – und das ausgerechnet in einer Phase rekordhoher Gold- und Silberpreise. Die jüngsten Quartalszahlen zeigen deutliche Einbrüche:

  • Die Silberproduktion sank um 9,7% gegenüber dem Vorquartal auf 12,4 Millionen Unzen
  • Goldförderung brach sogar um 24% auf 156.100 Unzen ein

Hauptgründe für den Einbruch: Die Einstellung der Förderung in der San-Julián-Mine sowie geringere Erzgehalte und Verarbeitungsmengen in der Ciénega-Mine. Beim Gold resultiert der Rückgang vor allem aus aufgebrauchten Lagerbeständen, die Ende 2024 noch verarbeitet wurden.

Trotz der Rückschläge hält das Unternehmen an seiner Jahresprognose fest: 49-56 Millionen Unzen Silber und 525.000-580.000 Unzen Gold. Doch reicht das, um verunsicherte Anleger zu beruhigen? Der Kursverlauf spricht eine klare Sprache – der Titel steht deutlich unter Druck.

Goldhochflut – verpasste Chance?

Die Produktionsprobleme treffen Fresnillo ausgerechnet in einer idealen Marktphase: Gold notiert auf Rekordniveaus, getrieben von Unsicherheiten im US-Handelskrieg. Doch vom hohen Preisniveau kann der Konzern aktuell nur begrenzt profitieren – die Förderkapazitäten lassen keine Ausweitung zu.

An der Londoner Börse notiert Fresnillo im Segment "Silberminen" mit rund 737 Millionen ausgegebenen Aktien. Die Frage bleibt: Kann das Unternehmen die Produktionslücken schließen, bevor die Goldrally möglicherweise abflaut?

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