Trotz massiver Wetterstörungen erhöht Fortescue die Eisenerzlieferungen um 6 Prozent. Die Aktie gewinnt an Wert – wie schaffte der Konzern das?

Wer hätte das gedacht? Trotz erheblicher Wetterkapriolen konnte der Eisenerzriese Fortescue seine Lieferungen im abgelaufenen Quartal steigern. Die Aktie reagierte prompt positiv – aber was steckt wirklich hinter dieser überraschenden Stärke mitten im Unwetter?

Überraschende Liefersteigerung

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Konkret lieferte das Unternehmen im dritten Geschäftsquartal, das bis Ende März lief, 46,1 Millionen Tonnen Eisenerz aus. Das sind beachtliche 6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, der allerdings auch durch eine Zugentgleisung beeinträchtigt war. Damit erreichte der viertgrößte Eisenerzförderer der Welt über die ersten neun Monate des Geschäftsjahres sogar Rekordlieferungen von 143,2 Millionen Tonnen.

Wetterkapriolen getrotzt

Dieses Ergebnis ist umso bemerkenswerter, wenn man die massiven Störungen bedenkt, mit denen der Konzern zu kämpfen hatte. Der wichtige Exporthafen Port Hedland musste wegen schwerer Unwetter für ganze fünf Tage komplett geschlossen werden. Zudem wirbelte der Tropensturm Zelia den Betrieb im Iron-Bridge-Projekt durcheinander. Fortescue ließ sich davon aber offensichtlich nicht aus der Bahn werfen.

Markt honoriert Stärke

Kein Wunder also, dass die Aktie nach Bekanntgabe der Zahlen gegen den allgemeinen Markttrend um fast 2 Prozent zulegen konnte. Die Anleger honorierten offenbar die gezeigte operative Stärke und die Fähigkeit, trotz widriger Umstände Kurs zu halten. Die Ergebnisse lagen zudem weitgehend im Rahmen der Analystenerwartungen.

Prognose bestätigt

Gestützt wird die Zuversicht durch die vom Management bestätigte Jahresprognose. Fortescue hält an seinem Ziel fest, im Gesamtjahr zwischen 190 und 200 Millionen Tonnen Eisenerz zu verschiffen. Auch die geplanten Investitionen bleiben im angekündigten Rahmen. Zudem wurde im Quartal die Übernahme von Red Hawk Mining für 254 Millionen Australische Dollar abgeschlossen.

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