Forge Resources stockt seinen Anteil am Kohleprojekt La Estrella auf 80 Prozent auf. Die Transaktion umfasst Aktien und Schuldverschreibungen im Wert von 2,3 Millionen Dollar.

Forge Resources greift tiefer in die Tasche und zementiert seine Position im Kohleprojekt La Estrella. Das Unternehmen hat angekündigt, seinen Anteil an der Betreibergesellschaft Aion Mining Corp. deutlich aufzustocken. Was steckt genau hinter diesem Schritt?

Forge Resources hat eine bestehende Verwässerungsschutzvereinbarung mit Aion und dessen anderen Aktionären genutzt. Diese Vereinbarung gibt Forge nicht nur Schutz vor einer Verwässerung der eigenen Anteile, sondern beinhaltete auch eine Option, weitere Anteile von den Miteigentümern zu erwerben. Genau diese Option wurde nun gezogen.

Der Deal im Detail

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Konkret will Forge Resources weitere knapp 4 Millionen Aktien von Aion übernehmen. Damit würde sich der Anteil des Unternehmens von bisher 60 Prozent auf satte 80 Prozent erhöhen. Dieser Zukauf lässt sich Forge einiges kosten: Der Gesamtpreis für die zusätzlichen 20 Prozent liegt bei rund 2,3 Millionen Dollar.

Interessant ist die Art der Bezahlung: Ein Teil wird direkt in Aktien beglichen. Forge gibt dafür über 1,74 Millionen eigene Aktien zu einem angenommenen Preis von 0,91 Dollar pro Stück aus. Der Rest, immerhin rund 714.000 Dollar, wird über Schuldverschreibungen finanziert. Diese Papiere laufen zwei Jahre oder bis Forge mindestens 3 Millionen Dollar frisches Kapital einsammelt und werden jährlich mit 6,5 Prozent verzinst.

Übrigens wurde im Zuge der Transaktion auch eine frühere Berechnung korrigiert. Es stellte sich heraus, dass zuvor rund 340.000 Aion-Aktien übersehen wurden. Auch diese hat Forge nun erworben, um die Basisbeteiligung von 60 Prozent vor dem aktuellen Schritt klarzustellen.

Alte Bekannte im Spiel?

Ganz unkompliziert ist die Sache nicht, denn es gibt personelle Überschneidungen. Cole McClay sitzt sowohl bei Forge als auch bei Aion im Direktorium und ist zudem Aion-Aktionär, der vom Deal profitiert. Camilo Cordovez ist Direktor bei Aion und gleichzeitig leitender Angestellter bei Forge. Kein Wunder also, dass Aion als „nicht unabhängige Partei“ gilt. Forge betont jedoch, dass ein Ausschuss unabhängiger Direktoren die Vereinbarung und die geplante Transaktion geprüft und abgesegnet hat.

Grünes Licht fehlt noch

Ist damit alles in trockenen Tüchern? Noch nicht ganz. Der Abschluss der Transaktion steht unter dem Vorbehalt notwendiger Genehmigungen. Insbesondere die Zustimmung der kanadischen Börse CSE ist entscheidend. Eine Garantie, dass der Deal wie geplant über die Bühne geht, gibt es daher noch nicht. Forge hat aber weitere Informationen angekündigt, sobald es Neuigkeiten gibt.

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