Fagerhult verzeichnet sinkende Auftragseingänge und Umsätze, hält jedoch die operative Marge. Die Akquisition der Trato TLV Group soll neuen Schwung bringen.

Finanzkennzahlen unter Druck

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Die schwedische Fagerhult-Aktie zeigt aktuell gemischte Signale. Die heute veröffentlichten Zahlen für Q4 2024 offenbaren klare Schwächen: Die Auftragseingänge brachen um 6,2 Prozent ein, der Nettoumsatz sank organisch um 4,1 Prozent.

Das bedeutet auch für das Gesamtjahr 2024 einen Rückgang von 3,4 Prozent bei den Aufträgen und 2,6 Prozent beim Umsatz. Die Märkte reagierten prompt – der Kurs stürzte nach der Veröffentlichung um 5,52 Prozent ab.

Dennoch glänzt das Unternehmen mit einem operativen Jahresgewinn von 741 Millionen SEK bei einer Marge von 8,9 Prozent. Der vorgeschlagene Dividendenausschüttung liegt bei 1,40 SEK je Aktie, das Ergebnis je Aktie (EPS) bei 2,31 SEK.

Strategischer Zukauf als Wachstumstreiber

Am 4. April 2025 setzte Fagerhult einen wichtigen strategischen Akzent: Die Übernahme der Trato TLV Group soll die Marktposition in Frankreich und international stärken.

Konkret erwartet das Management positive Effekte auf das Ergebnis bereits ab diesem Jahr. Ein klarer Schritt, um die aktuellen Umsatzrückgänge auszugleichen.

Bewertung: Unterbewertet trotz Rückschlägen?

Bei einer aktuellen Marktkapitalisierung von 7,16 Milliarden SEK stellt sich die Frage: Ist der Titel zu hart abgestraft worden? Die Zahlen zeigen zwar Schwächen, doch der operative Gewinn bleibt stabil.

Die jüngste Kurskorrektur könnte eine Einstiegsgelegenheit für langfristig orientierte Anleger bieten – vorausgesetzt, die Akquisition trägt wie erwartet Früchte.

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